Schlucken ist für die meisten selbstverständlich. Fünf Millionen Menschen aber leiden unter einer Schluckstörung, als Folge von Unfällen, Tumoren, Schlaganfällen, Parkinson oder Multipler Sklerose.
Von Marion Theis (SWR 2025)
Manuskript und mehr zur Sendung:
http://swr.li/schlucken
Links:
Am Schlucklabor der Universität Potsdam forschen Wissenschaftler seit 2009 zum Zusammenspiel von Atmen und Schlucken; außerdem entwickeln sie Diagnostik- und Therapiematerialien für Menschen mit Schluckstörungen
https://www.uni-potsdam.de/de/swallow/projekte/atmen-und-schlucken-interaktiv
Forscher der Universitäten Bonn und Cambridge haben vorletztes Jahr herausgefunden, dass Fliegenlarven spezielle Sensoren in der Speiseröhre besitzen. Die schlagen an, sobald die Tiere etwas verschluckt haben. Wenn es Nahrung ist, wird im Gehirn das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet. Das sorgt dann dafür, dass die Larve weiter isst. Ob dieses gute Gefühl auch den Menschen zum Schlucken animiert, lässt sich bisher nur vermuten und könnte weiter erforscht werden
https://www.uni-bonn.de/de/neues/181-2024
Deutsche interdisziplinäre Gesellschaft für Dysphagie
https://dg-dysphagie.de/
Umgang mit Schluckstörungen bei Demenz
https://www.deutsche-alzheimer.de/archiv-alzheimer-info/medizinische-versorgung/umgang-mit-schluckstoerungen-bei-demenz
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Gesundheit Schlucken – Ein Reflex, der unser Überleben sichert
Schlucken ist für die meisten selbstverständlich. Fünf Millionen Menschen aber leiden unter einer Schluckstörung, als Folge von Unfällen, Tumoren, Schlaganfällen, Parkinson oder Multipler Sklerose.