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Selbsthilfegruppen – Was bringt der Austausch unter Betroffenen?

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Von Autor/in Jan Teuwsen

Ob bei einer Krebserkrankung oder Alkoholsucht, Depressionen, Trauer oder Long Covid: Selbsthilfegruppen geben Betroffenen Kraft, um besser mit Krankheit und Sorgen umgehen zu können. Es geht darum, sich gegenseitig beizustehen, selbst organisiert und auf Augenhöhe.

Dabei ersetzen die Gruppen, die auch online stattfinden, keine ärztliche Behandlung oder Psychotherapie.

Während die medizinische Fachwelt die Selbsthilfe lange skeptisch beäugte, wird sie heute als vierte Säule im Gesundheitswesen immer weiter gestärkt – und ihr Potenzial erforscht.

Wie wirken Selbsthilfegruppen und wo sind ihre Grenzen?

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Jan Teuwsen