Reinhold Gerster, Revierleiter des Forstreviers Steinlach-Wiesaz, liebt stillgelegte Wälder. In Deutschland gibt es fast keine Urwälder mehr. Aber es gibt Wälder, die zum Urwald werden könnten, wie ein stillgelegtes Waldstück bei Ofterdingen im Kreis Tübingen, das seit 40 Jahren nicht mehr bewirtschaftet wurde. Je länger ein Wald stillgelegt ist, desto mehr Baumarten, Tierarten und andere Lebewesen gibt es dort. Und Urwälder sind widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels. Der Förster erzählt von seinen Erfahrungen und über die Balance, die es zu halten gilt zwischen stillgelegten und bewirtschafteten Wäldern.