Zu Lebzeiten ein Möbelstück, nach dem Tod ein Sarg: Der Freiburger Schreiner Johannes Wittich bietet in einem Wochenendkurs an, seinen eigenen Sarg zu bauen. Bis er benötigt wird, kann er mit wenigen Handgriffen als Bücherregal oder Kommode genutzt werden.
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„Da hat die Familie dem Verstorbenen einen Leberkäse in den Sarg gelegt.”
Emily (24) aus Geislingen an der Steige ist Bestattermeisterin in einem Familienunternehmen. Zu ihrem Alltag gehören Beerdigungen, Särge richten und die Waschung von Verstorbenen.
Das Bestatterehepaar Sandra und Jochen Lutz liebt das Leben
Sandra und Jochen Lutz aus Schwäbisch Hall haben jeden Tag mit dem Tod zu tun. Sie betreiben mehrere Krematorien. Darüber hinaus machen sie sogar Erfindungen rund um den Tod. Manche Leute gruselt das. Aber es gibt auch viele, die der Umgang mit dem Tod fasziniert. Das zeigen erfolgreiche Serien wie „Six Feet Under“. Für das Ehepaar Lutz geht es um Innovationen im Bestattungsbereich. So haben sie eine besondere Benebelungstechnik erfunden, die sie sich haben patentieren lassen. Was sie damit erreichen wollen, das erzählen sie in der Landesschau.
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Workshops an Schulen Milo verblüfft mit Graffitikunst
Auf Brückenpfeilern, Zügen oder Hauswänden: Graffitis findet man inzwischen fast überall. Bunt, groß und schrill. Was lange illegal und nachts gesprüht wurde, entsteht heute auch tagsüber legal und gewollt. Der Ulmer Graffitikünstler Milo gibt Workshops an Schulen, um gemeinsam mit den Schülern triste Wände zu verschönern.
Seit 18 Jahren im Jobcenter Uğur Özel hilft Leuten aus der Arbeitslosigkeit
Als Kind lebte Uğur Özel mit seiner Familie in einem Asylbewerberheim und kennt Sprachbarrieren, Orientierungslosigkeit und die Furcht vor Behörden. Seit mittlerweile 18 Jahren arbeitet er im Jobcenter Breisgau-Hochschwarzwald und will Menschen aus der Perspektivlosigkeit heraushelfen. In der Landesschau spricht Uğur darüber, was es bedeutet, Vertrauen zu seinen Klienten aufzubauen.