Zur Eiche in Forst

Ein Film von Gudrun Fünter

Forst liegt im Hunsrück, auf halbem Weg zwischen der Mosel und Simmern. Nur 56 Menschen leben in dem Dorf, dass tatsächlich vom Forst umgeben ist. Sehenswert ist die vermutlich größte Weißtanne Deutschlands und bei besserem Wetter auch der Ausblick auf die Geierlay-Hängeseilbrücke.

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Passend zum Dorfnamen sind den Einwohnern von Forst Bäume wichtig. Der Eiche im Feld, die gut 260 Jahre alt sein soll, wurden nicht nur Lieder gewidmet. Nach ihr wurde auch eine der vier Dorfstraßen "Zur Eiche" benannt. Am Straßenrand stehen schöne Fachwerkhäuser und ein Pferdestall. Die Forster stellen sogar eine "Winterkapelle" auf die Beine, in der Hobbymusiker in der kleinen Dorfkirche spielen. Weiter oben in der Straße wohnen Niederländer, die Arabofriesen züchten. Die edlen Sportpferde sehen aus wie Friesen, sind aber temperamentvoller, denn in die Zuchtlinien wurden Araber eingekreuzt.

Hauptzuchtgebiet von Arabofriesen sind die Niederlande. Die Wahl-Forster sind angetreten, die schwarzen Pferde auch in Deutschland bekannter zu machen. Das Dorf hat eine eigene Feuerwehr und eine Dorf-App. Die heißt "Buschfunk" – und bringt immer im Januar die Forster auf die Straße. Sie wandern traditionell zu ihrem Jahrtausendbaum, einer Kastanie, die sie im Jahr 2000 gepflanzt haben. Der Weg führt vorbei an der alten Eiche, die dann auch wieder mit dem Eichenlied geehrt wird.

Karte von Forst
SWR -
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