Napoleon hätte Mülheim an der Mosel fast einmal dem Erdboden gleichgemacht. Auf dem Rückweg von der Völkerschlacht machte er an der Mosel halt. Ein französischer Soldat wurde im Dorf als Vergewaltiger erwischt und erschlagen. Der Kaiser war außer sich und ließ sich nur durch Zahlung einer großen Summe von der Vernichtung des Ortes abhalten. Eine reiche Familie aus dem Ort hatte das Geld gespendet. Ihr Anwesen, der "Richtershof" ist heute ein Weinhotel. Es liegt am östlichen Ortseingang und ist der Beginn einer Zeitreise, die man entlang der Hauptstraße machen kann.
Vorbei an vielen historischen Gebäuden zur Bushaltestelle, an der sich täglich die Senioren des Ortes treffen, um über die neuesten Geschichten informiert zu sein. Am anderen Ende des Ortes haust in einer alten Mühle ein notorischer Räuber, der "Schwarze Peter". Während er früher zusammen mit dem "Schinderhannes" sein Unwesen trieb, führt er heute Touristen und Einheimische durch den Ort. Die Mülheimer hängen sehr an Ihrer Geschichte und führen sie voller Stolz in die Moderne fort.