Sie hat im 19. Jahrhundert gelebt und ist mittlerweile selig gesprochen worden: Margaretha Flesch. Die Ordensgründerin hat viele Jahre in der Westerwaldgemeinde Niederbreitbach verbracht. Hier haben sie eine Straße nach ihr benannt, ihr ein Denkmal und eine Kapelle gebaut.
Margaretha Flesch – auch bekannt als Mutter Rosa Flesch – ist fast jedem in dem Dorf und in der Margaretha-Flesch-Straße ein Begriff. Das Denkmal, das natürlich auch in ihrer Straße steht, ist mit einem großen Fest eingeweiht worden. Der Bildhauer, der es erstellt hat, wohnt ebenfalls in der Straße – genauso wie der Dorfälteste. Für ihn ist die Margaretha-Flesch-Straße seit fast 93 Jahre sein Zuhause. Mit der kleinen Einschränkung, dass die Straße damals noch Leggewie-Straße hieß - die Namensänderung kam erst vor einigen Jahrzehnten.
Vor allem die jüngeren Bewohner wissen das aber längst nicht mehr – für sie ist die 980 Meter lange Margaretha-Flesch-Straße direkt neben dem kleinen Fockenbach einfach nur eine der schönsten im Dorf. Da stört es auch nicht, dass der Kaugummiautomat am Haus von Oma Hilde schon etwas angestaubt ist.