"Ich bin ein Kunst-Wandernomade: Madagaskar, Japan, immer wieder Lahnstein"

Künstler David Hardy „Suisse Marocain“ aus Lahnstein

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David Hardy pendelt zwischen Madagaskar, Paris und seiner Heimatstadt Lahnstein, wo er mit anderen Kunstbegeisterten einen leerstehenden Kiosk zum „Kunstbüdsche“ umgestaltet hat.

Wegen seines dunklen Teints wurde David Hardy früher oft gefragt, woher er komme. So kam er auf die Idee, sich den Künstlernamen „Le Suisse Marocain“ zu geben. „Schweiz für ein Schweizer Bankkonto und Marokko für die Liebe!“, sagt er.

David Hardy nennt sich einen „Wanderkultur-Nomaden“. In Paris hat er das Kunstzentrum „59 Rivoli“ mit aufgebaut, auf Madagaskar hat er mehrere Sozial- und Kulturprojekte gestartet. Auch seine Heimatstadt Lahnstein will er bunter und lebendiger machen. Vor einigen Jahren hat er dort das Forestival ins Leben gerufen, jetzt zusammen mit Mitgliedern des Vereins „Rost & Rosa“ und anderen Künstlerin einen leerstehenden Kiosk zum „Kunstbüdsche“ umgestaltet.

Ein Treffpunkt für Menschen, die Kunst lieben und ihre Stadt voranbringen wollen. Im Garten seines Elternhauses in Lahnstein hat er sein Atelier. Und das Haus, in dem auch seine Mutter wohnt, hängt voll mit Bildern von ihm.

Lahnstein

Ehemaliger Kiosk wird zur farbigen Begegnungsstätte Ein Sommer lang bunt: Das Kunstbüdsche in Lahnstein

Ein leerstehender Kiosk in Lahnstein ist für einen Sommer zur Begegnungsstätte geworden. Im „Kunstbüdsche“ können Menschen gemeinsam malen, Ideen austauschen und Zeit miteinander verbringen.

Landesschau Rheinland-Pfalz SWR RP

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SWR