Weil das Foto für Social-Media den Gaffern offenbar wichtiger ist als die Hilfe für die Schwerverletzten, werden immer häufiger auch die Retter selbst durch den Voyeurismus behindert – mit teilweise tödlicher Folge für die Verletzten.
Denn oft genug kommen die Rettungskräfte durch die Gaffer nicht schnell genug zum Unfallort, um helfen können. So erst kürzlich auf einer Bundesstraße bei Bad Kreuznach, wo ein Mann um sein Leben rang, oder auch auf der A 61, wo zwei Verletzte auf dem Standstreifen dringend Hilfe benötigten.
Die öffentliche Empörung ist nach dem Gaffen zwar immer groß – trotz inzwischen härteren Strafen passiert es aber immer wieder. Viele Rettungskräfte sind fassungslos und fordern mehr Unterstützung.