Kürzlich gab es wieder eine Bundesweite Aktion: Tausende Helfer - auch in Mainz - haben Zigarettenkippen in der Natur und in den Städten aufgehoben und entsorgt.
Deutschlandweit landen jedes Jahr etwa 60 Mrd. Kippen auf der Straße. Dabei kann eine Zigarettenkippe 40 Liter Grundwasser verseuchen. Beim Verbrennen der Zigarette entstehen rund 7000 chemische Verbindungen. Davon sind bis zu siebzig krebserregend. Im Zigaretten-Filter sammeln sich vor allem die Giftstoffe: Nikotin, Arsen, Blei, Cadmium, Formaldehyd und Teer.
Wenn es auf einen Kippenfilter regnet, werden die schädlichen Stoffe ausgespült und vergiften Boden und Grundwasser. Im Süßwasser dauert es etwa 15 Jahre bis der Filter verrottet, im Salzwasser sogar bis zu 400 Jahre. Das hat Folgen für die Umwelt. Wenn eine Kippe im Wasser andet sterben kleinen Mikroorganismen ab. Konzentrieren sich Kippen in oder an einem Gewässer können auch Fische geschädigt werden. Die Giftstoffe reichern sich in den Fischen an und können - wenn die Fische gefangen werden - auch auf dem Teller und damit in unsere Nahrungskette gelangen.
Umwelttipp: Zigarettenkippen in der Umwelt
Homepage der Bürgerinitiative gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V.
Zigarettenkippen als Gefahr für die Umwelt – Der BUND informiert