In diesem Stück erzählen die Stimmen keine Geschichten. Sie übermitteln Sinneseindrücke nackter Emotionen: Stimme als Atem, als Geräusch, als Bewegung, eine Art Butoh (japanisches Tanztheater) der Stimme. Das Stück ist auf gewisse Weise eine Oper und dringt in tiefe innere Winkel und Landschaften des Selbst vor. Die Stimme ist eingebettet in einen orchestralen Urwald, einen Dschungel, eine riesige Wildnis mit unaufhaltsamem und unkontrolliertem Wachstum. Überall gibt es Leben. Das Stück lädt die Zuhörenden dazu ein, Spuren einer bislang unentdeckten Verbindung zwischen äußerer und innerer Natur zu suchen, einer Natur, die zutiefst vertraut und zugleich fremd, die aber vor allem synästhetisch ist.
English
In this piece, the voices do not tell stories. They transmit sensorial events of naked emotions: voice as breath, as noise, as flight, a kind of butoh (Japanese dance theater) of the voice. An opera of sorts, the piece reaches deep into internal corners and landscapes of the self. The voice is situated within an orchestral primordial forest, jungle, a vast wilderness of unstoppable and uncontrolled growth. There is life everywhere. The piece invites the listener to the vestiges of undiscovered connectivity between external and internal nature, which is at the same time deeply familiar and foreign, but above all synaesthetic.
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