Wir schauen schon immer davor auf den Wetterbericht, dass man so grobe Einschätzungen hat: Könnte es regnen? Aber der beste Wetterbericht ist immer noch in den Himmel zu schauen und zu gucken: Wann kommen die Wolken? Wie viel Zeit haben wir noch? (Milena „Mimi” aus Hohentengen arbeitet als Lohnarbeiterin in der Landwirtschaft.)
Was ist Lohnarbeit in der Landwirtschaft?
Was genau Lohnarbeiterinnen sind, erklärt Isabella „Isi“, Mimis beste Freundin: „Wir sind einfach nur die Dienstleister für kleinere Höfe, die sich die großen Maschinen für die Ernte einfach gar nicht leisten können.“
Landwirtschaft als Nebenjob im Studium
Die beiden 19-Jährigen lieben die Landwirtschaft, aber studieren beide etwas anderes. „Ich studiere gerade Wirtschaftsingenieurwesen. Also ich werde später in der Industrie oder sonst was arbeiten. Ich würde die Firma von meinem Vater jetzt nicht als Vollzeitjob übernehmen, sondern nur teilweise, so wie es mein Vati bisher macht. Nur mit dem Unternehmen kann man wahrscheinlich keine Familie allein ernähren. Da braucht man auf jeden Fall noch mal einen anderen Job, bei dem man abgesichert ist“, meint Isi. Und Mimi will Grundschullehrerin werden: „Da hat man ja relativ viel Ferien. Da kann man dann immer noch nebenher als Lohnerin arbeiten.“ Denn auch nach dem Studium wollen beide auf dem Dorf leben bleiben.
Für immer auf dem Land bleiben und für immer in der Landwirtschaft arbeiten
Das heißt: ganz aufgeben, wollen sie ihren Traumjob, den sie schon sehr jung begonnen haben, nicht. Denn schließlich fährt Isi auch schon eine Weile mit den großen Maschinen. „Tatsächlich darf man das ganz normal mit einem T-Führerschein ab 16 fahren. Ich habe damals die Sondergenehmigung gemacht, dann durfte ich das schon mit 15 fahren, aber das gibt jetzt eher seltener.“
Wir haben die zwei Legenden Mimi und Isi einen Tag bei der Arbeit als Lohnerinnen für „Legends of Ländle” begleitet:
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