Sichere Spielplätze sind sein Job: Michael ist Spielplatzprüfer

Michael (60) ist Spielplatzprüfer und schaut, dass für die Kinder alles sicher ist. Dafür checkt er jede Schraube. Ein Job mit viel Verantwortung und vielen DIN-Normen.

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Von Autor/in Leonie Maderstein

Sichere Spielplätze sind sein Job  

Wenn Michael (60) in Ravensburg einen Spielplatz betritt, dann ist er da noch nicht zum Schaukeln, Rutschen oder Klettern. Er schaut sich jede Schraube genau an. Denn sein Job ist es zu kontrollieren, dass die Spielplätze sicher sind.

Ist der Spielplatz sicher? Er kontrolliert! I So ist es wirklich: Spielplatzprüfer

So läuft die Ausbildung – Handwerkliche Vorkenntnisse sind von Vorteil  

Michael ist gelernter Schreiner. Auch in der Baumpflege hat er lange gearbeitet. Spielplatzprüfer wurde er durch eine Zusatzausbildung:  

Es ist günstig, wenn man einen handwerklichen Beruf hat wie zum Beispiel Schreiner, Schlosser, Maurer. Dann wird man zum TÜV geschickt. Da gibt es Fortbildungslehrgänge. Und dann bekommt man nach der Prüfung die Bescheinigung.

Viel Verantwortung und noch mehr DIN-Normen  

Michaels Job ist vor allem auch mental anstrengend. Denn er ist dafür zuständig, alle möglichen Gefahrenquellen auf einem Spielplatz zu sehen und zu schauen, wo etwas nicht sicher sein könnte. Dabei spielen auch strenge Richtlinien und DIN-Normen eine große Rolle:

Es ist halt ein heikles Thema, wenn ein Kind verletzt wird. Da gibt es auch nicht viele Spielräume, sondern DIN. Fertig.

Wie der Job das Leben von Michael beeinflusst 

Das war schon zu der Zeit, als meine Kinder noch nicht so groß waren. Da achtet man noch ernster auf die ganze Sache auf dem Spielplatz. Da war man vielleicht noch ein bisschen genauer. Aber wenn man dann tagtäglich sieht, wie die Kinder unterwegs sind, da muss man sich eigentlich keine Sorgen machen. Die wissen schon genau, was die da machen. Die erkennen die Gefahren und müssen sie auch kennenlernen. Dadurch, dass sie dann ab und zu mal ein Stückchen höher gehen und dann die Angst so langsam verlieren.

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Leonie Maderstein