Anna designt Rollstuhlmode – modisch und körperbetont

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Von Autor/in Tim Schattner

„Ich möchte auf jeden Fall zeigen, dass man sich als Rollstuhlfahrerin nicht verstecken braucht und dass man sich eben genauso hübsch und stylisch kleiden kann, wie andere Menschen auch.“ (Anna, Modedesignerin für Rollstuhlmode)

Die Designs von Anna aus Bitburg geben Menschen im Rollstuhl ein Stück Lebensgefühl wieder. Mit ihrer Modemarke @wundersee_fashion will sie feminine, barrierefreie Mode schaffen.

Anna selbst lebt seit ihrem zweiten Lebensjahr mit Muskelschwund und kennt die alltägliche Eingeschränktheit durch fehlende Feinmotorik nur zu gut. „Ich weiß, wie schwierig das ist im Alltag mit herkömmlicher Mode. Und wie zeitraubend und anstrengend und frustrierend das sein kann.“

Ihre Mode ist an die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrerinnen angepasst und ist zudem feminin und körperbetont geschnitten. „Der Mantel ist hinten kurz, damit man nicht darauf sitzt. Außerdem ist natürlich die Ärmellänge angepasst, damit man sich damit auch besser im Rollstuhl anschieben kann. Und zusätzlich mit Magnetverschlüssen, einem Zweireiher. Ich kann den eben auch ganz leicht selbst auf und zu machen.“

Bisher fehlte Anna das Geld für die Serienproduktion ihrer Kollektion. Mit einer Crowdfunding-Kampagne will sie das notwendige Startkapital sammeln.

„Ich bin froh, dass es ganz gut angelaufen ist, aber es ist schon noch ein weiter Weg, bis zum Ziel.“

Stuttgart

"Babys sind der kleinste Teil meiner Arbeit”

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Tübingen

„Wir sind alle näher an einer Behinderung als von einer weg” – Cary setzt sich für Barrierefreiheit ein

84 Menschen aus ganz Deutschland diskutieren über das, was sie bewegt. Das ist das ARD Dialog-Projekt „Was Deutschland verbindet”. Cary aus Tübingen ist dabei, ihr Herzensthema: Gleichberechtigung für Menschen mit Behinderung.

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