Robin hat mit dem „Garten Idem“ eine solidarische Landwirtschaft ins Leben gerufen, die auf Gemeinschaft und Nachhaltigkeit setzt. Als Mitglied finanziert man die Arbeit, erhält frisches, saisonales Gemüse und lernt, wie Landwirtschaft funktioniert. Wer möchte, kann auch aktiv mithelfen: sei es beim Pflanzen, Ernten oder bei der Pflege der Beete.
Wir wollen ein anderes Verhältnis von Verbraucher und Verbraucherinnen zu den Erzeugern pflegen. Wir wollen eigentlich die Landwirtschaft einfach neu denken und schauen, dass das möglichst auch im kleinen Stil funktioniert.
Klima in der Eifel macht Gemüseanbau schwierig
Doch es ist nicht immer einfach: Wetterextreme, Schädlingsbefall und Wasserknappheit machen Robin das Leben schwer. Umso mehr bewundert die Gemeinschaft seinen Einsatz. Auch Robins anfangs skeptische Mutter konnte er von seiner Idee überzeugen: „Der erste Eindruck war: ,Das kann ja niemals funktionieren.‘ Ob man so viele Leute findet, die da Interesse dran haben und da wirklich mitmachen? Aber er hat uns eines Besseren belehrt.“
Enten helfen bei der Schädlingsbekämpfung
Neben den üblichen Gemüsesorten wie Tomaten, Salat und Zucchini gehören auch tierische Helfer zur Landwirtschaft. Besonders stolz ist Robin auf seine Laufenten. Sie sind unverzichtbare Mitglieder im „Garten Idem“: Statt chemischer Schädlingsbekämpfung fressen die Enten Schnecken, die sonst die Ernte gefährden könnten.
Solidarische Landwirtschaft bringt mehr als frisches Gemüse
Die Idee der solidarischen Landwirtschaft ist für Robin mehr als nur eine Möglichkeit, Gemüse anzubauen. Sie ist eine Philosophie, die den Fokus auf Nachhaltigkeit, Respekt gegenüber der Natur und Zusammenarbeit legt. Für Beteiligte ist „Garten Idem“ nicht nur ein Ort, der für frische Lebensmittel sorgt, sondern ihnen auch den Wert von Gemeinschaft und Umweltbewusstsein näherbringt.
Die ganze Doku über Robin gibt es als Teil der Serie „Dorfmenschen“ auf dem YouTube-Kanal der Landesschau Rheinland-Pfalz:
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