„Als wir zum ersten Mal in Altenburg ankamen und die Zerstörung sahen, die die Flutwelle
hinterlassen hat, war es erst mal still im Auto.“
So beschreibt Peter seine ersten Eindrücke vom Katastrophengebiet an der Ahr. „Und egal, welche Bilder du im Fernsehen gesehen hast“, fügt sein alter Freund Franz hinzu, „vor Ort – das ist was anderes. Das kann man nicht beschreiben.“ Die zwei Männer aus Niederfischbach gehören zu den ersten, die Essen für die Opfer und Helfer ins Katastrophengebiet brachten. Ehrenamtlich und kostenlos.
Es ist ihnen eine Herzensangelegenheit: Peter ist Caterer und nimmt die zwei Stunden Fahrt von seiner Heimat im Westerwald in Kauf, um ins Flutgebiet Ahrtal zu fahren. Mit dabei ist seine mobile Küche und sein Freund Franz. Er ist Rentner und sagt: „Als wir dieses Elend gesehen haben, haben wir uns auf die Fahnen geschrieben, jetzt halten wir durch, solange es geht.
Auch sechs Wochen nach der Sturzflut haben die beiden beim Erzählen Tränen in den Augen. Und machen weiter.
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