Inklusive Ballschule: Yannick setzt sich für Menschen mit Behinderung ein

Yannick hat vor 4 Jahren eine Idee: Eine Ballschule im Bahlinger Sport Club für Kinder mit und ohne Behinderung. Der 24-Jährige erzählt, über das wöchentliche Training: 

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Von Autor/in Lukas Herzog

Wir spielen alle die gleichen Regeln und jeder kann eigentlich mitmachen. Es ist hier auch kein Leistungsdruck.

Die Idee: Inklusive Ballschule

Yannick ist mit seinen 24 Jahren schon ein Urgestein des Bahlinger Sport Clubs: „Der BSC nimmt sehr viel ein von meinem Leben. Der ganze Tag ist eigentlich BSC. Ich selbst spiele beim BSC, da kommt der Sonntag auch noch dazu, wo ich dann auch auf dem Platz stehe.“ Die Leidenschaft kommt von seiner Familie, denn auch Opa und Vater sind im Verein aktiv. Vor 4 Jahren kommt Yannick auf eine weitere Idee für den BSC. „Die Idee für die Inklusive Ballschule ist entstanden aus der Erfahrung mit einem ehemaligen Spieler, den ich mal trainiert habe. Der später im Rollstuhl saß und bei uns in der Ballschule teilgenommen hat. Er hatte einen Riesenspaß und dadurch hatte ich die Idee, dass Kinder mit Behinderung und ohne zusammen Sport machen sollen“, erklärt er auf der Website des Vereins.

Mehr als nur Sport: Auszeichnung vom DFB

Für sein Engagement erhält Yannick vom Deutschen Fußball-Bund den Förderpreis „Fußballhelden – Aktion junges Ehrenamt“. Der 24-Jährige erzählt: „Die Bezeichnung Fußballheld ist ein bisschen komisch, vielleicht auch zu groß. Ich gebe mein Bestes im Fußball und hier im Verein meine Spuren zu hinterlassen.“ Und das tut er, auch bei den ganz jungen Vereinsmitgliedern, die regelmäßig in die Inklusive Ballschule kommen. „Die Ballschule ist einfach cool. Sie machen so viele Spiele und das macht Spaß“, erzählt ein teilnehmendes Kind. 

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