Mut zum Neustart – Alfredo eröffnet ein Restaurant

Alfredo und seine Frau betreiben viele Jahre ein Restaurant. Dann stirbt Michaela überraschend. Für Alfredo musste ein Neuanfang musste her.

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Als ich hier ankam, waren es -12 Grad und alles weiß. Schnee kannte ich nur aus dem Fernsehen, das war eine riesige Freude und ein überwältigendes Gefühl.

Alfredo wird in der Dominikanischen Republik geboren und arbeitet lange Zeit in einem Hotel. Dort lernt er Michaela kennen, eine Reiseleiterin von der Mosel. Alfredo ist direkt hin und weg. Die beiden verlieben sich und starten gemeinsam eine Zukunft mit ihren beiden Töchtern in Deutschland. Rund 30 Jahre lang leiten die beiden einen Restaurantbetrieb in Cochem. Die deutsche Küche war für Alfredo zunächst eine Herausforderung:

Was ich am Anfang gar nicht verstanden habe, waren Sauerkraut und weiße Soßen. Das habe ich nicht essen können. Jetzt liebe ich beides.

Die Zubereitung der klassischen deutschen Gerichte hat Alfredo von seinen Schwiegereltern gelernt, die auch gemeinsam in der Küche eines Restaurants gearbeitet haben. Mittlerweile ist für Alfredo die deutsche Küche nicht mehr wegzudenken: „Wenn ich für mich koche, koche ich mittlerweile eher deutsches Essen.“

Nach dem Tod seiner Frau wagt Alfredo einen Neuanfang

Nach dem überraschenden Tod seiner Frau sucht Alfredo einen Neuanfang und übernimmt das leer stehende „Wirtshaus zum Dorfkrug“ in Morbach. Die Menschen sind froh über seine Entscheidung, denn sie haben nicht nur wieder ein gutes Restaurant mitten im Ort, sondern mit Alfredo auch jemanden gewonnen, der den kleinen Ort mit seiner positiven Ausstrahlung zum Leben erweckt.

Überwiegend bietet Alfredo gut bürgerliche deutsche Küche in seinem Restaurant an. Doch neuerdings finden sich auch immer wieder Rezepte aus der Dominikanischen Republik auf der Karte: „Mit dem Essen kann ich meinen Gästen ein Stück von meiner Heimat zeigen. Am Anfang habe ich mich nicht getraut, aber wenn ich ihnen jetzt ein Pollo Guisado anbiete, freuen sie sich total. Das macht mich stolz.“

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