Nastätten, das ist meine Heimat. Wir leben schon immer hier und hier ist alles da, was man braucht. (Eva, lebt mit ihrem Mann Reinhard im Blauen Ländchen, dem rheinland-pfälzischen Taunus)
Eva und Reinhard sind geborene Nastätter
Eva und ihren Mann haben wir bei einer Zufallsbegegnung in Nastätten getroffen. Sie sind geborene Nastätter und tief mit der Stadt verwurzelt. „Ich wollte mal nach München ziehen“, erzählt Reinhard, „aber das Großstadtflair, das braucht man gar nicht. Nastätten ist eine Kleinstadt, ich kenne auch nicht jeden hier, aber ich fühle mich wohl“. Eva schätzt besonders, dass man nicht so anonym wohnt, wie in einer großen Stadt. Auch für ihre pflegebedürftige Mutter bringen die engen Kontakte des Dorflebens Vorteile. Nur die Lage der Einrichtung ist unpraktisch. „Es liegt auf dem Berg, einen Rollator dort hochzuschieben ist nicht so ideal“, sagt sie.
Kersti liebt die Fastenbrezel aus Nastätten
An diesem sonnigen Tag treffen wir auch Kersti. Sie hat sich noch schnell ein paar Fastenbrezeln gesichert, die es nur im Blauen Ländchen und an einem Ort in Baden-Württemberg gibt. Die Fastenbrezel ist ein mit Zimt gesüßter Hefeteig, der später auf Stroh gebacken wird. 1962 zog Kersti in die kleine Stadt östlich von St. Goar und fühlte sich schnell willkommen. Sie sagt: „Wenn man offen ist und auf die Leute zugeht und sich in die Gemeinschaft einbringt, dann wird man auch aufgenommen“. Heute fühlt sie sich im Blauen Ländchen wohl und kann diesen Ort ihre Heimat nennen.
Für die Liebe ist Tina nach Nastätten gezogen
Tina ist gerade mit ihrem Hund unterwegs, als wir sie treffen. Ursprünglich kommt sie aus Lüdenscheid und ist der Liebe wegen nach Nastätten gezogen. Das ist jetzt 20 Jahre her und sie ist immer noch hier. „Es ist sehr schön, es ist ländlich und man hat die persönlichen Kontakte und es ist noch ein wenig Privatsphäre hier.“
Monika und ihre Familie haben in Nastätten ihr Zuhause gefunden
Für Monika ist Nastätten eine Metropole. Sie kommt aus Holzhausen und ist dort auch geboren. Am Dorfleben und ihrer Heimat schätzt sie besonders die Kameradschaft und den Zusammenhalt. „Ich möchte auch nicht mehr hier weg. Ich bin eh schon älter. Wir haben hier unser Haus und auch unsere Kinder wohnen hier.“
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