Nichts für schwache Gemühter: Carina ist Zahnärztin für Pferde

Teilen

Stand

Von Autor/in Tanja Praschak

„Als Tierärztin ist man von Anfang an alles gewohnt.“

Carinas Job ist nichts für schwache Gemüter. Bevor die Tierärztin mit Schwerpunkt Zahnmedizin für Pferde zu Spritze, Zange und Schleifer greift, schaut sie nach Auffälligkeiten am Kopf und sieht sich das Gebiss des Pferdes genauer an. Dazu gehört auch, die Backenzähne mit der Hand abzutasten. Danach wird das Pferd so weit sediert, dass es noch stehen kann, aber von der Behandlung nicht mehr viel mitbekommt.

„Meine Motivation ist, dass die Pferde wieder schmerzfrei Essen können und geritten werden können. Das sie da schon mal ein Problem weniger haben.“

Durch die Größe ihrer Patienten ist eine Behandlung nicht immer einfach. „Ein großer Backenzahn beim Pferd, gerade bei den jungen Pferden, ist zum Teil noch acht Zentimeter lang. Die sind dann im Kiefer drin. Und wenn so einer gezogen werden muss, das ist schon Arbeit. Das dauert auch manchmal Stunden.“ Je nach Alter sollte ein Pferd ein- bis zweimal im Jahr zahnmedizinisch untersucht werden. An einem Tag behandelt Carina um die sieben Pferde. Wie lange sie braucht, hängt von der Diagnose ab.

Den Wunsch Tierärztin zu werden, hatte Carina schon als Kind und dabei ist sie auch geblieben. „Wahrscheinlich, weil ich als Kind schon mit Pferden aufgewachsen bin und wir relativ früh schon eigene Pferde hatten. Die liegen mir einfach am Herzen und das hat sich einfach so dann weiter durchgezogen.“

Stuttgart

"Babys sind der kleinste Teil meiner Arbeit”

Anna aus Stuttgart ist freiberufliche Hebamme und Trauerbegleiterin in Teilzeit. Zu ihrem Job gehören Termine wie Babybaden genauso wie Gespräche mit Frauen, die gerade ihr Kind verloren haben. Ein Job mit viel Emotionen, Verantwortung, Dankbarkeit und Frust.

Tübingen

„Wir sind alle näher an einer Behinderung als von einer weg” – Cary setzt sich für Barrierefreiheit ein

84 Menschen aus ganz Deutschland diskutieren über das, was sie bewegt. Das ist das ARD Dialog-Projekt „Was Deutschland verbindet”. Cary aus Tübingen ist dabei, ihr Herzensthema: Gleichberechtigung für Menschen mit Behinderung.

Das Heimat-Team stellt sich vor

Heimat Team