„Unsere Liebe hat sich entwickelt. Es ist echte Liebe und Treue. So sind wir heute noch verbunden.“ (Trudel (84) ist seit 33 Jahren mit Erich (89) verlobt.)
Trudel und Erich haben sich im Chor vor 35 Jahren kennen und lieben gelernt. „Als Erich in den Chor gekommen ist, habe ich gedacht: ‚Mensch, was für ein schöner Mann!‘“ Unsere Freunde haben gleich gesagt, dass wir beide beim Singen so gut miteinander harmonieren.“ Nach zwei Jahren Beziehung folgt dann die Verlobung – aus dieser wurde aber 33 Jahre lang keine Hochzeit. Das liegt daran, dass die Witwenrente von Trudel ansonsten weggefallen wäre. Als das Paar erfahren hat, dass man in der katholischen Kirche auch ohne standesamtliche Trauung heiraten darf, ändert sich die Situation.„Das ist super. So wird unser gemeinsames Leben abgerundet“, findet der glückliche Bräutigam. Trudel und Erich heiraten heute in der katholischen Wallfahrtskirche in Ludwigshafen.
Die beiden verbindet eine tiefe Liebe
Die gemeinsamen Hobbies, wie das Singen oder Gärtnern, haben die beiden über die lange Verlobungszeit zusammengeschweißt. „Man merkt erst mit der Zeit, ob es passt oder nicht. Bei uns ist heute noch eine große Liebe da, der Erich zu mir und ich zu ihm.“ Ihr Tipp für eine erfolgreiche Partnerschaft: Ab und zu mal streiten gehört dazu, aber am selben Tag wieder vertragen.
Nach so vielen gemeinsamen Jahren doch noch Gottes Segen zu bekommen, ist beiden wichtig. Die Hochzeitsvorbereitungen sind abgeschlossen und die Familien freuen sich auf die Feier, die traditionell mit Brautkleid, Smoking, Hochzeitstorte, Musik, Freunden und Familie stattfindet. Ein bisschen nervös sind Trudel und Erich, aber die Vorfreude auf den großen Tag überwiegt. Erichs Wünsche für die Hochzeit sind bodenständig:
„Ich wünsche mir eine lange Ehe und dass wir beide gesund und gottesfürchtig bleiben.“
"Babys sind der kleinste Teil meiner Arbeit”
Anna aus Stuttgart ist freiberufliche Hebamme und Trauerbegleiterin in Teilzeit. Zu ihrem Job gehören Termine wie Babybaden genauso wie Gespräche mit Frauen, die gerade ihr Kind verloren haben. Ein Job mit viel Emotionen, Verantwortung, Dankbarkeit und Frust.
„Wir sind alle näher an einer Behinderung als von einer weg” – Cary setzt sich für Barrierefreiheit ein
84 Menschen aus ganz Deutschland diskutieren über das, was sie bewegt. Das ist das ARD Dialog-Projekt „Was Deutschland verbindet”. Cary aus Tübingen ist dabei, ihr Herzensthema: Gleichberechtigung für Menschen mit Behinderung.
„Dass man bei einer Geburt so sterben könnte, habe ich nicht realisiert.“ Jennys Gebärmutter ist bei der Geburt ihrer Tochter gerissen
Jenny aus Stuttgart hatte bei der Geburt ihrer zweiten Tochter eine Uterusruptur: Ihre Gebärmutter ist gerissen. Sie berichtet über die Geburt und warum sie das Leben heute feiert.
Erzähl uns Deine Story
Du kennst jemanden, dessen Geschichte wir unbedingt erzählen müssen oder Du hast selbst etwas zu erzählen? Dann sende uns einen Hinweis.