Ich bin sehr stolz. Ich fühle mich zu Hause hier.
Manche nennen sie sogar Mama oder Tante, so bekannt und beliebt ist Wassila in Alzey. Hier engagiert sie sich vor allem für Frauen und Migrantinnen. Über 600 Frauen und auch Männer hat sie in den letzten Jahrzehnten begleitet. Sei es beim „Ankommen“ nach der Migration, bei Behördengängen oder einfach mit einem offenen Ohr für Probleme und Anliegen. Sei selbst spricht drei Sprachen: Deutsch, Arabisch und Französisch.
1977 ist sie mit ihrem damaligen Mann (der in Deutschland studierte) nach Mainz gezogen, später nach Alzey. Die Beziehung ging in die Brüche, sie kümmerte sich um die gemeinsamen drei Söhne. Ehrenamtlich beginnt sie im Mehrgenerationenhaus der Diakonie Rheinhessen in Alzey zu arbeiten und organisiert erste Frauenfrühstücke. „Die Hilfsbereitschaft liegt mir in den Genen. Mein Vater war genauso.“
Heute lässt sie es ein bisschen ruhiger angehen, ist nicht mehr jeden Tag im Mehrgenerationenhaus. Kürzlich hat sie für ihr Engagement die silberne Ehrennadel verliehen bekommen. „Ich bin stolz und dankbar dafür.“ Heute fühlt sie sich sowohl in Alzey als auch in Tunesien heimisch, obwohl sie selbst sagt, dass sie hier mehr Freunde gefunden hat. Trotzdem fährt sie immer noch jedes Jahr zwei Mal nach Tunesien.
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Nach einem schweren Verlust überrascht Claudia ihre Mama Renate mit einer Flusskreuzfahrt. Die gemeinsame Mutter-Tochter-Zeit tut beiden gut.
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