Ich liebe meine Kinder über alles und ich möchte ihnen Selbstständigkeit beibringen.
Caro ist Mutter in einer Großfamilie und managt zu Hause den Familienalltag. Sie und ihr Mann stemmen zusammen vier Jobs, um die Familie über die Runden zu bringen. Dabei bleibt kaum Zeit und Raum für sie selbst. Neben Terminen häufen sich Wäscheberge und ein „To-do“ jagt das nächste. „Man ist im Hamsterrad und es dreht sich immer schneller“, sagt Caro. Sie fühlt sich in ihrem Alltag gefangen.
Caro wünscht sich mehr Unterstützung durch ihre Kinder
Caros Wunsch: mehr Unterstützung im Alltag durch ihre vier Kinder, die noch zu Hause leben. Vor allem die Teenie-Söhne Vincent und Henning sollen mehr anpacken: die Socken sortieren, den Tisch decken, die Wäsche abhängen. Aber das endet fast immer im Streit.
Ein Familien-Coaching soll helfen
Deshalb holt sich die Familie Unterstützung von Familientherapeutin Christine. Sie gibt der Familie Impulse und unterstützt sie auf dem Weg zu einem harmonischeren Familienalltag. Christine legt den Fokus auf die Ressourcen, die jedes Familienmitglied mitbringt und gibt ihnen den Raum, miteinander zu reden und sich auszusprechen. Während des Coachings gelingt es, dass sich jede und jeder in der Familie gesehen fühlt und mit anpackt, damit Caro eine Chance hat, aus dem Hamsterrad auszubrechen.
Den ganzen Weg der Familie und wie es Mama Caro gelingt, mehr Freiraum zu erlangen, könnt ihr auf YouTube auf dem SWR Doku Kanal in dem Video „Zwischen Mental Load und Alltags-Wahnsinn: Leben in einer Großfamilie“ sehen.
"Babys sind der kleinste Teil meiner Arbeit”
Anna aus Stuttgart ist freiberufliche Hebamme und Trauerbegleiterin in Teilzeit. Zu ihrem Job gehören Termine wie Babybaden genauso wie Gespräche mit Frauen, die gerade ihr Kind verloren haben. Ein Job mit viel Emotionen, Verantwortung, Dankbarkeit und Frust.
„Wir sind alle näher an einer Behinderung als von einer weg” – Cary setzt sich für Barrierefreiheit ein
84 Menschen aus ganz Deutschland diskutieren über das, was sie bewegt. Das ist das ARD Dialog-Projekt „Was Deutschland verbindet”. Cary aus Tübingen ist dabei, ihr Herzensthema: Gleichberechtigung für Menschen mit Behinderung.
„Dass man bei einer Geburt so sterben könnte, habe ich nicht realisiert.“ Jennys Gebärmutter ist bei der Geburt ihrer Tochter gerissen
Jenny aus Stuttgart hatte bei der Geburt ihrer zweiten Tochter eine Uterusruptur: Ihre Gebärmutter ist gerissen. Sie berichtet über die Geburt und warum sie das Leben heute feiert.
Erzähl uns Deine Story
Du kennst jemanden, dessen Geschichte wir unbedingt erzählen müssen oder Du hast selbst etwas zu erzählen? Dann sende uns einen Hinweis.