Carlotta arbeitet ehrenamtlich im Hospiz

Teilen

Stand

Von Autor/in Marius Zimmermann

Wir durften im Hospiz feiern. Wir konnten Ostereier suchen. Wir haben hier im Hospiz gespielt, wir haben gelacht. Und das hat mich nie ganz losgelassen.

Carlotta ist gerade einmal 10 Jahre alt, als ihre Oma ins Hospiz kommt. Für viele traurig, verbringt Carlotta dort hingegen eine schöne Zeit mit ihrer Oma.


Das motiviert die inzwischen 22-jährige Carlotta, sich ehrenamtlich im Hospiz zu engagieren und den „Gästen“ mit ihrer liebevollen Art eine schöne Zeit zu bereiten. Denn im Fokus steht nicht das Sterben, sondern die Zeit, die die Gäste noch haben und aus dieser das Beste zu machen:

Jeder will schöne Dinge erleben und warum sollten die Leute das hier nicht mehr tun?


Carlotta findet auch für sich einen Umgang mit dem Tod: „Ich habe keine Angst davor, weil ich weiß, ich werde nicht allein sein müssen. Aber auch das Thema Leben ist für mich ganz anders. Ich lebe viel bewusster, ich lebe viel dankbarer und versuche die Dinge, die ich eigentlich machen will, auch zu machen, bevor es vielleicht irgendwann zu spät ist.“

Kaiserslautern

Prothesen für Hilfsbedürftige – Parasportler Wojteks Mission

Wojtek aus Kaiserslautern hat ein Bein verloren. Statt Profifußballer wurde er Parasportler, bevor er eine neue Mission hatte: Hilfsbedürftigen Menschen Prothesen bauen.

Stuttgart

"Babys sind der kleinste Teil meiner Arbeit”

Anna aus Stuttgart ist freiberufliche Hebamme und Trauerbegleiterin in Teilzeit. Zu ihrem Job gehören Termine wie Babybaden genauso wie Gespräche mit Frauen, die gerade ihr Kind verloren haben. Ein Job mit viel Emotionen, Verantwortung, Dankbarkeit und Frust.

Das Heimat-Team stellt sich vor

Heimat Team

Erstmals publiziert am
Stand
Autor/in
Marius Zimmermann
Onlinefassung
Nico Bähr