Ich finde es total schön die Kinder gemeinsam groß werden zu sehen.
Wir waren in Mainz unterwegs und sind zufällig Conny und Leonie begegnet. Die beiden sind junge Mamas, die sich vor einiger Zeit beim Geburtsvorbereitungskurs in der Mainzer Neustadt kennengelernt haben. „Mit denselben Leuten, mit denen wir auch die Vorbereitung hatten, hatten wir auch den Rückbildungskurs und da hat man sich dann wiedergetroffen. So hat man dann auch irgendwann gesagt: ‚Komm lass uns auch mit den Kindern mal treffen.‘“ Mittlerweile unternehmen die beiden Mamas regelmäßig zwei Mal die Woche etwas zusammen mit ihren Kindern Theo und Robin.
Conny erzählt: „Man kann sich super austauschen, wenn die anderen Mamas in derselben Situation sind. Unsere Kinder sind alle im Vier-Wochen-Abstand geboren. Es ist mein erster Sommer, in dem ich weder arbeiten noch studieren muss, ich ja quasi frei habe und mich „nur“ um mein Kind kümmere. Und trotzdem ist es eine große Herausforderung seinen Tag vollzubekommen mit sinnvollen Aufgaben, um abends mit gutem Gewissen ins Bett zu gehen. Und wenn man sich nichts vornimmt und morgens um sechs aufsteht, dann ist der Tag halt elend lang. Und sobald man eine Verabredung hat, ist das schon alles einfach sehr viel angenehmer. Wenn dann diejenigen auch noch Kinder im selben Alter haben, ist es natürlich nochmal angenehmer, weil dann wissen die Personen auch, dass man mit denselben Problemen kämpft.“
Auch Leonie findet die Zeit mit ihrer Tochter Robin sehr schön, allerdings gibt es auch schwierige Momente: „Es gibt halt auch mal Tage oder Situationen, da denkt man schon: ‚Das habe ich mir irgendwie anders vorgestellt‘ und es hat bei mir jetzt ungefähr ein halbes Jahr gedauert das zu akzeptieren. Dann hat das Kind gerade keine Lust in die Trage zu gehen und nicht in den Kinderwagen und dann bist du auf einmal so gefangen zu Hause. Da ist es wirklich cool, wenn man Leute hat, mit denen man sich austauschen kann. Ich finde es ist echt eine Bereicherung, wenn man darüber spricht und merkt, dass man damit nicht allein ist.“
Magdalena hat Endometriose
Erst nach zwölf Jahren Schmerz wird es Magdalena diagnostiziert: Endometriose. So meistert sie ihren Alltag, geprägt von ihrer Krankheit.
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