Also ich hatte jetzt bisher noch nix, wo ich vorher gesagt habe: ‚Da habe ich jetzt wirklich Angst oder Respekt‘. Also Respekt natürlich immer. Aber bisher war jetzt so, dass ich wirklich mit Spannung da reingegangen bin.
Neben der Schule macht die Gymnasiastin Jette aus Kirn eine Ausbildung als Rettungssanitäterin beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) Rheinhessen. Bisher konnte diese Ausbildung nur in einem drei Monate langen Vollzeitkurs absolviert werden. Da das DRK Rheinhessen viele junge Leute für den Rettungsdienst begeistern konnte, ist es nun zum ersten Mal möglich, den Lehrgang in Abendkursen, Online-Modulen und Praktika zu absolvieren.
Lehrerin bemerkt Jettes Interesse für Medizin
Jette interessiert sich für medizinische Themen und engagiert sich daher auch im Schulsanitätsdienst. „Und dann hat meine Lehrerin mal zu mir gesagt, wenn ich Lust hätte, kann ich ja mal den Sanitäter Kurs machen.“ Da war Jette direkt Feuer und Flamme und hat sich zu einem der Kurse angemeldet.
Dadurch, dass der Kurs auf einer der DRK-Wachen stattgefunden hat, kam sie mit anderen Rettern ins Gespräch. „Ich habe dann irgendwann so herausgefunden, dass es eben eine Bereitschaft ist, dass die dort Sanitätsdienste machen, Katastrophenschutz und so weiter und so fort. Und bin dann eben nach dem Kurs in die Bereitschaft eingetreten.“
Rettungssanitäter-Ausbildung läuft neben dem Abitur
Für Jette bedeutet das neben der Vorbereitung auf das Abitur auch noch Lernen für die Sanitätsprüfung. „Mir ist das Ganze gar nicht so schwergefallen von der Menge her, weil das ist ja alles Stück für Stück gekommen. Und außerdem lerne ich dafür viel lieber als für die Schule, wenn ich mal ehrlich bin.“
Nach der Theorie folgt die Praxis: Praktischer Unterricht auf dem Rettungswagen und im Krankenhaus. Ob sie später mal Medizin studieren möchte, weiß Jette noch nicht. Aktuell freut sie sich, dass sie das Team vom DRK mit ihrer Arbeit unterstützen kann.
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