Schwäbischer Waldschrat: Sven hat sich selbst ein Ehrenamt geschaffen

Als männliches Pendant zur Waldfee kämpft Sven aus Backnang für den Schwäbischen Wald. Der selbsternannte „Waldschrat“ macht seit 7 Jahren auf Klimaschutz und Waldsterben aufmerksam.

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Von Autor/in Gabi Mönch

Um die Zukunft des Walds sollten wir uns alle Sorgen machen!

Eigentlich war Svens Ehrenamt eine Schnapsidee. Für den Schwäbischen Wald gibt es so etwas wie eine Botschafterin: die „Schwäbische WaldFee“. Es ist eine Aktion des Tourismus-Verbandes der Region: Eine junge Frau wird von einer Jury gewählt und tritt ganz in Grün bei verschiedenen Festen und Events als „Waldfee“ auf.

Der Schwäbische Waldschrat aus Backnang

Sven fand – mit Augenzwinkern – ungerecht, dass Männer nicht Waldfee werden können: „Da haben wir uns in der Facebook-Gruppe ‚Rund um den Schwäbisch-Fränkischen Wald‘ ein bisschen diskriminiert gefühlt und haben dann den Waldschrat erfunden. So als Zeichen der Emanzipation.“ So entstand „Der Schwäbische Waldschrat“ – der männliche Kobold zur weiblichen Waldfee.

Was kann ich für den deutschen Wald tun?

Seit 7 Jahren setzt Sven sich jetzt als Waldschrat für den Schwäbischen Wald ein: Nicht nur als Ausflugsziel, sondern auch als Botschafter für den Umwelt- und Klimaschutz.

Backnang

Die männliche Waldfee: Der Waldschrat

Sven Vollbrecht aus Backnang ist eigentlich Steinmetz. Doch seine Berufung ist Waldschrat. Das ist so etwas wie ein Waldgeist, der in einem Schratsloch wohnt, eine Waldfee sozusagen. Angefangen hat alles mit einer Schnapsidee.

Landesschau Baden-Württemberg SWR BW

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Gabi Mönch
Onlinefassung
Alex Müller