Wenn ich nicht auf die Bühne darf, dann gehe ich hinter die Bühne!
Schon mit fünf Jahren interessiert er sich für Mode, Tanz und Musik und strebt eine große Tanzkarriere an. Aufgrund von Hüftproblemen ist dies allerdings nicht möglich, doch er findet einen anderen Weg und macht zunächst eine Ausbildung, in der er die Erstellung von Gravuren lernt. Die Faszination für Schönheit lässt den Paradiesvogel jedoch nicht los und er interessiert sich weiter für Jobs wie Kostüm- und Maskenbildner, sodass er wenig später zum Friseur umschult.
Uli geht voll und ganz im Friseurberuf auf
Auch nach 60 Jahren sind Haare für ihn nach wie vor das schönste Material. Er ist sich sicher, dass sein Gefühl für die Haare etwas ganz Besonderes ist und er mit diesem Handwerk seine Berufung gefunden hat. „Bei meinen Eltern bedanke ich mich jeden Abend, seitdem sie nicht mehr sind, dass ich so gute Gene geerbt habe“, erklärt Uli. Und so steht er auch mit 80 Jahren noch regelmäßig in seinem Salon und frisiert Kundinnen, die bereits seit mehreren Jahrzehnten zu ihm kommen.
Bei Uli geht es dabei um viel mehr als um das Haareschneiden. Er ist sich sicher: „Ich behaupte, nach 60 Jahren 50-mal promoviert zu haben als Psychoanalytiker oder Psychotherapeut“. Dabei steht der Mensch als Gesamtbild für ihn immer im Vordergrund. „Das fängt bei den Haaren an, ist die Haut und hört bei den Klamotten auf.“
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