Ich bin jetzt eigentlich selbst schon fast so alt, wie die Einrichtung und hab die Einrichtung auch in den ganzen Jahren begleiten dürfen.
Kim hat die Einrichtung, in der sie heute arbeitet, von klein auf kennen gelernt. Ihre Eltern hatten ihre Büroräume in dem Gebäude und anfangs lebte ihre Ur-Großmutter noch in der Einrichtung. Schon in Schulzeiten machte sie ihre ersten Ferienjobs und Schülerpraktika in der Pflege und merkte schnell, wie viel ihr die Arbeit mit älteren Menschen zurückgibt.
Mir wurden Geschichten mitgeteilt, Erinnerungen mit mir geteilt, die auch mit so viel Emotionen verbunden waren und einfach damit aufzuwachsen. Auch mit dem mit der Arbeit, zusammen mit den Bewohnern, das ist was ganz Besonderes.
Sie ist schnell begeistert von den pflegerischen Tätigkeiten und hat eigentlich vor mit 16 die Ausbildung zur Pflegefachkraft zu machen. Ihre Eltern überreden sie dann doch ihr Abitur zu machen. Kim entscheidet sich für den Bachelor in BWL-Gesundheitsmanagement. Danach sammelt Sie im Rahmen eines Traineeprogramms bei der Caritas erste Erfahrungen in der Hausleitung von Seniorenzentren und das mit nur 26 Jahren.
Mir macht Verantwortung irgendwie auch Spaß. Also das alles, was damit einhergeht.
Als sie zufällig auf eine anonyme Stellenausschreibung stößt, bewirbt sie sich – ohne zu ahnen, dass es sich um das Seniorenzentrum aus ihrer Kindheit handelt. Sie ist nach wie vor begeistert von ihrer Arbeit und zieht viel Positives aus den Begegnungen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern.
Ich glaube Visionen hat man viele. Man muss einfach wirklich schauen, was am Ende wirklich umsetzbar ist.
Trotz vieler Herausforderungen, die die Arbeit in der Pflege mit sich bringt, hat sie es nie bereut, sich für diesen Weg entschieden zu haben und ist nach wie vor glücklich in ihrem Beruf.
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