Konzert

Una Festa Barocca

Residenzkünstler Jörg Halubek und sein Ensemble il Gusto Barocco feiern die Vielfalt und die Extreme der Musik um 1600.

Teilen

Stand
Datum
Beginn

Einführungsgespräch mit Jörg Halubek: 18.30 Uhr, Jagdsaal
Adresse
Mozartsaal
Schloss Schwetzingen
68723 Schwetzingen
Tickets
Programm
Giovanni Gabrieli
Canzon in echo duodecimi toni à 10, aus: Sacrae Symphoniae

Giovanni Antonio Pandolfi Mealli
Sonata D-Dur op. 3 Nr. 4 („La Castella“)

Claudio Merulo
Canzona à 5 F-Dur

Giovanni Gabrieli
Canzona à 10 C-Dur, aus: Sacrae Symphoniae

Biagio Marini
Passacalio op. 22 Nr. 25

Giovanni Gabrieli
Sonata pian’ e forte, aus: Sacrae Symphoniae

Heinrich Ignaz Franz Biber
Sonata Nr. 5 e-Moll, aus: Sonatae Violino solo, C 142

Giovanni Gabrieli
Canzon per sonar primi toni à 8

Antonio Bertali
Sonata à 3 d-Moll

Samuel Scheidt
Courant dolorosa à 4, aus: Ludi musici I, SSWV 47

Tarquinio Merula
Ciaccona, aus: Canzoni overo sonate concertate per chiesa e camera op. 12 Nr. 20

Giovanni Gabrieli
Canzon XIV à 10
Mitwirkende
IL GUSTO BAROCCO
Jörg Halubek Leitung

Zeitenwenden sind Herausforderungen. Sie sind experimentell und bunt. Das gilt auch für eine der spannendsten Übergangszeiten der Musikgeschichte, den Umbruch zwischen Renaissance und Barock. In ihrer Festa Barocca feiern der Schwetzinger Residenzkünstler Jörg Halubek und sein Ensemble il Gusto Barocco die Vielfalt und die Extreme der Musik um 1600. Eine der damaligen Lichtgestalten ist Giovanni Gabrieli: Er komponiert nicht nur für Instrumente, sondern auch für Räume, ihm geht es um Überwältigung und um Repräsentation. Daneben gibt es Werke von Merulo, Biber, Bertali, Pandolfi Mealli, Marini und Scheidt; polyphone Stücke sind ebenso dabei wie opernhafte Expressivität. Über dem neuen Generalbass der Barockzeit, über den strengen Formgerüsten von Passacaglia und Ciaccona ist befreites, virtuoses Singen möglich. Die Musik wird emotional und individuell: ein Ausdruck des Menschen und des Menschlichen. Komponierte Klänge werden zum Spiel, das wir zuhörend mitspielen. Und in ihrer neuen Autonomie streben Melodie und instrumentale Begleitung nach jener harmonischen Vollendung, die wir schön nennen. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!