Sexismus, Übergriffe und mangelnde Wertschätzung

Warum der Spitzensport für Frauen noch immer ungerecht ist

Viele Spitzensportlerinnen kämpfen noch immer mit strukturellen Nachteilen. Eine SWR-Umfrage unter 300 Spitzensportlerinnen offenbart, wie weit der Leistungssport von echter Gleichberechtigung entfernt ist.

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Stand

Von Autor/in Judith Brosel, Kira Rutkowski, Patricia Preis, Julia Metzner, Laura Kistl

Sexismus, fehlende Gleichberechtigung oder unangepasstes Training sind für viele Spitzensportlerinnen in Deutschland immer noch Alltag. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von SWR Sport und SWR-Recherche-Unit. Jede dritte Teilnehmerin äußerte in der Umfrage das Gefühl, Fans und Gesellschaft erwarteten von ihr ein anderes Verhalten als von männlichen Kollegen. Ebenso gab jede Dritte an, für ihren Erfolg spiele ihrer Meinung nach auch ihr Äußeres eine Rolle. Fast jede dritte Teilnehmerin wurde in ihrem Sport den Angaben zufolge schon einmal sexuell belästigt.

In der anonymen Umfrage äußerten sich 300 Spitzensportlerinnen online zu ihren Erfahrungen bei Themen wie Sexismus, Gleichberechtigung oder der Zusammensetzung ihrer Trainer-Teams. In die Auswertung der nicht repräsentativen Online-Umfrage aufgenommen wurden Sportlerinnen, die mindestens auf nationaler Ebene an Wettkämpfen teilnehmen - 279 Teilnehmerinnen gaben an, auf internationaler Ebene bei Wettkämpfen anzutreten.  

Schon 2020 führte der SWR eine solche Umfrage durch, die erhebliche Benachteiligungen von Spitzensportlerinnen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen offenlegte. Die erneute Befragung zeigt, dass der Spitzensport von Gleichberechtigung noch immer weit entfernt ist.  

Trainer überwiegend männlich 

Nach wie vor werden den Ergebnissen zufolge viele Spitzensportlerinnen vor allem von Männern trainiert. Bei der SWR-Umfrage gaben 248 der insgesamt 300 Teilnehmerinnen an, ihre Trainer seien ausschließlich (76) oder überwiegend (172) männlich. Mehr als hundert der überwiegend oder ausschließlich von Männern trainierten Sportlerinnen wünschten sich hier eine andere Zusammensetzung.  

"Ich glaube leider nicht, dass wir in fünf Jahren mehr Trainerinnen haben", schätzt Claudia Reidick, Sportwissenschaftlerin und 1988 selbst Olympiamedaillengewinnerin im Hürdenlauf die Lage im Interview mit dem SWR ein. Um daran entscheidend etwas zu ändern, müssten Männer sich bewegen, Frauen Trainerinnenpositionen aber auch aktiver einfordern. Auch Léa Krüger, bis vor kurzem selbst aktive Spitzensportlerin und Präsidiumsmitglied bei Athleten Deutschland, sagt, es brauche mehr Trainerinnen im Spitzensport. Doch noch sei es schwer, Frauen zu finden, die diese Laufbahn einschlagen - sie sieht dafür nach wie vor kulturelle Gründe, aber auch die schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Familie. 

Eine große Mehrheit der Sportlerinnen (213; nein: 48, keine Antwort: 39) sprach sich in der Umfrage dafür aus, den Zyklus bei der Planung von Training und Wettbewerben stärker zu berücksichtigen. 195 Sportlerinnen sagten, ihre Leistung werde durch ihre Periode beeinträchtigt. Gleichzeitig sagten 129 Sportlerinnen, sie fühlten sich nicht wohl dabei, ihre Periode mit Trainern zu besprechen. 

Nur etwa jede zehnte Teilnehmerin (29; nein: 159, keine Antwort: 112) fühlt sich von ihrem Verband/Verein unterstützt, ein Kind zu bekommen und weiter am Wettbewerb teilzunehmen. 

Zusammensetzung nach Sportarten
SportartAnzahl der TeilnehmerinnenIn Prozent
Badminton41%
Basketball83%
Baseball / Softball124%
Extremsport10,3%
Fußball227%
Golf10,3%
Handball83%
Hockey21%
Kampfsport4013%
Kraftsport52%
Lacrosse10,3%
Leichtathletik3211%
Mehrkampf114%
Radsport62%
Reitsport114%
Rugby10,3%
Schießsport124%
Schwimmsport31%
Tennis / Tischtennis / Squash10,3%
Turnsport62%
Volleyball165%
Wassersport289%
Wintersport4314%
keine Antwort103%
Sonstiges165%

Gleichberechtigung im Spitzensport noch nicht erreicht 

Fast 200 Spitzensportlerinnen (191) äußerten in der nicht repräsentativen SWR-Umfrage das Gefühl, für die gleiche gesellschaftliche Anerkennung mehr leisten zu müssen als ihre männlichen Kollegen.  

Ein Problem, das sich in vielen Lebensbereichen zeige, sagt Sportsoziologin Bettina Rulofs. Im Sport aber müssten Frauen ein Stück weit mehr noch um Geschlechtergerechtigkeit kämpfen, "weil der Sport im Grunde genommen auch historisch gesehen ein Feld ist, das sich sehr auf Männer und auch auf Männlichkeit ausrichtet". Teilweise seien Frauen auch heute noch "ein Stück weit das zweite Geschlecht im Sport", was Spitzensportlerinnen an verschiedenen Stellen spürten. 

244 Teilnehmerinnen vertraten in der Umfrage von SWR Sport und SWR Recherche-Unit die Auffassung, Sportlerinnen würden im Vergleich zu Sportlern nicht ausreichend bezahlt. Mehr als jede dritte Befragte fühlt sich von ihrem Verband nicht genauso unterstützt wie ihre männlichen Kollegen (123). 

Mehr als die Hälfte der Frauen (164) sagte, ihrer Einschätzung nach seien die beruflichen Chancen nach der aktiven Karriere innerhalb des Bereichs Sport für Männer und Frauen nicht die gleichen. 

Weiterer Nachholbedarf bei Berichterstattung 

Auch an der medialen Berichterstattung äußerten viele der befragten Spitzensportlerinnen Kritik. Mehr als die Hälfte von ihnen (167) vertrat die Auffassung, gerade im Vergleich zu den männlichen Kollegen erhielten Frauen in ihrer Sportart zu wenig mediale Präsenz. Viele kritisierten an der Berichterstattung über Frauensport neben einer geringeren Sendezeit (130) auch weniger Ernsthaftigkeit (108). Gleichzeitig sagte fast die Hälfte der Teilnehmerinnen (145), die Berichterstattung über ihre Sportart habe sich in den vergangenen fünf Jahren verbessert.  

"Wenn wir auf die mediale Präsenz von Sportlerinnen schauen, dann müssen wir sagen, sie sind ganz klar unterrepräsentiert, vor allem in den tagesaktuellen Medien", sagt Sportsoziologin Bettina Rulofs. Zwar sei die Aufmerksamkeit bei großen Sportevents wie den Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften mittlerweile recht gut auf beide Geschlechter verteilt, "aber in der tagesaktuellen Berichterstattung fallen Sportlerinnen viel zu oft durch das Raster." Studien zeigten, dass der Anteil der Berichterstattung über Sportlerinnen hier bei zehn, "wenn es hoch kommt 15 Prozent“ liege, sagt Rulofs im Interview mit dem SWR. Die Tatsache, dass Sportlerinnen in den Medien im Vergleich nur so selten präsent seien, führe dazu, dass "Sportler leichter an Sponsoring-Verträge herankommen, was für viele Sportlerinnen nach wie vor schwierig ist."

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Stadion SWR1

"Männer dürfen schwitzen oder fluchen"

Fans erwarteten von Sportlerinnen ein anderes Verhalten als von Sportlern - diese Erfahrung teilte in der anonymen Umfrage jede dritte Teilnehmerin (102). In freien Textfeldern, die dazu dienten, diese Einschätzung zu konkretisieren, äußerten viele Sportlerinnen das Gefühl, sich weniger emotional zeigen zu dürfen als männliche Kollegen: "Wenn man sich über etwas ärgert/freut ist man zu emotional, wenn man sich beschwert eine 'Dramaqueen', wenn man sich auf sich selbst fokussiert, eingebildet oder kalt…".  

Einige Sportlerinnen berichteten, Fans gegenüber müssten sie sich ihrem Gefühl nach netter und nahbarer geben als ihre männlichen Kollegen: "Mehr Freude, Lachen und Interaktion mit dem Publikum. Bei Sportlern wird es hingegen eher hingenommen, wenn der Athlet kalt/fokussiert/ruhig ist." Und: "Fans erwarten mehr Nahbarkeit und weniger Distanz."

Und auch bei höchster sportlicher Leistung müssten sie gleichzeitig ihr äußeres Erscheinungsbild beachten, schrieben einige der Spitzensportlerinnen: "Von Männern wird erwartet, dass sie an ihre Grenzen gehen und das auch äußerlich sichtbar ist. Frauen sollen auch noch im Endspurt ästhetisch gut aussehen." Sie sollen "weniger gequält, weniger verbissen" und "höflicher" sein. "Ich habe das Gefühl, dass Sportlerinnen beim Training und im Wettkampf immer noch 'weiblich' wirken müssen. Männer dürfen sich verhalten wie sie wollen und z.B. laut sein, schwitzen oder fluchen." 

"Vermarktbare" Gesamtpakete im Sport

Jede dritte Sportlerin (101) äußerte bei der nicht repräsentativen SWR-Umfrage den Eindruck, für ihren sportlichen Erfolg spiele ihr Äußeres eine Rolle. Nur drei der insgesamt 74 ergänzenden Textantworten:  

Die Realität ist: Wer gut aussieht oder einem bestimmten Schönheitsideal entspricht, bekommt oft mehr Medienpräsenz und hat bessere Chancen auf Sponsoren. Besonders in Sportarten, die medial weniger stark präsent sind. Da entscheidet manchmal nicht nur die Platzierung, sondern auch das 'vermarktbare' Gesamtpaket."  

Je hübscher eine Frau ist, desto mehr Follower hat sie auf Social Media und dementsprechend ist sie ansprechender für Sponsoren. Ich habe dann das Gefühl, dass der Verband mehr Aufmerksamkeit auf diese Personen legt. Sich zu sexualisieren ist eine Einnahmequelle für Sportlerinnen, welche eine geringe Sichtbarkeit aufgrund ihrer Sportart eh schon haben. Inoffiziell wurde auch dazu geraten, was in meinen Augen auch etwas Positives ist, um an finanzielle Sicherheit zu gelangen. In dem Fall haben Frauen mehr Möglichkeiten, leider wird man dann mehr oder weniger als Objekt wahrgenommen, welches man schön angucken kann." 

Als große, blonde Frau mit blauen Augen und oftmals einem Lächeln auf den Lippen, merke ich, dass ich insbesondere im Vergleich zu anderen Frauen und Gegnerinnen mehr Sympathien bei den (oftmals) männlichen Schiedsrichtern bekomme, welche am Ende darüber entscheiden, ob ich einen Treffer […] bekomme oder nicht. Gerade bei knappen Entscheidungen, die in beide Richtungen gehen könnten, ist dies ein Vorteil. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass auch Schiedsrichter mich explizit auf mein Äußeres angesprochen haben. z.B.: 'Du bist zwar schön, aber ein bisschen was musst du selbst auch noch auf der Bahn machen. Ich kann dir nicht immer helfen'...." 

Sexuellen Missbrauch nicht gemeldet: "Habe mich geschämt"

Fast jede dritte Teilnehmerin (97) berichtete in der anonymen SWR-Umfrage, in ihrem Sport schon einmal sexuell belästigt worden zu sein, 79 von ihnen verbal, mehr als jede Zehnte (35) körperlich. Die knappe Mehrheit der von verbaler Belästigung Betroffener habe jedoch darauf verzichtet, die verbale Belästigung an Trainer, Verein, Verband oder andere Vertrauenspersonen zu melden (42). Als Gründe nannten einige von ihnen beispielsweise: "Weil die gleichen Personen in Führungspositionen sind", "War mir damals peinlich & alle Trainer oder Betreuer waren ältere Männer", "Angst vor Konsequenzen und nicht ernst genommen werden 'habt euch mal nicht so' ", "War mir damals unangenehm (ca. 12 Jahre alt)", "Ich hatte das Gefühl, selbst schuld an der Situation zu sein." 

Körperliche Belästigung meldeten 21 der 35 Betroffenen an Trainer, Verein, Verband oder andere Vertrauenspersonen, 14 nicht. "Ich war jung, konnte die Situation nicht richtig einordnen und die Person war in einer höheren Funktion im Verband", "Aus Angst; ich wollte nicht diejenige sein, die einen sportlich erfolgreichen und fachlich kompetenten Trainer anprangert, mein Ansehen innerhalb der Sportszene wäre gesunken; andere hätten eine Meldung meiner Erfahrung vielleicht als übertrieben abgetan; während des Vorfalls war ich nicht allein, aber niemand ist eingeschritten, also war es in den Augen anderer wohl nicht schlimm?“, "Zu der Zeit gab es noch keine Ansprechpartner. Außerdem waren solche Belästigungen 'üblich'." 

Sieben Spitzensportlerinnen berichten in der Umfrage, in ihrem Sport sexuell missbraucht worden zu sein. Vier meldeten den Vorfall demnach, zwei nicht. "Ich habe mich geschämt und war damals noch sehr jung" (keine Antwort: 1). 

Rulofs: "Brauchen eine Art Schiedsspruch" 

Studien zeigten, dass nur wenige Sportlerinnen bei sexualisierten Gewalterfahrungen das Vertrauen hätten, sich zu melden, sagt Sportsoziologin Rulofs. Auf der einen Seite bestünden Abhängigkeitsverhältnisse gerade gegenüber Trainerinnen und Trainern, auf der anderen Seite hätten viele Athletinnen "den Glauben daran verloren, dass ihnen jemand zur Seite steht". 

Rulofs sagt, viele Verbände seien hier inzwischen zwar sehr gut aufgestellt, hätten Ansprechpartner etabliert, kümmerten sich. "Ich finde, da hat sich etwas zum Positiven entwickelt. Trotzdem finden wir immer noch Beispiele dafür, dass solche Meldungen im Sande verlaufen, versickern. Und dass die Vereine oder Verbände sich auch schwer damit tun, hart zu sanktionieren. Und entsprechend können dann Trainer, aber auch andere Personen, die da im Sport unterwegs sind, durchaus auch teilweise einfach an anderen Orten wiederum übergriffig werden, ohne dass wirklich hart durchgegriffen wird." 

Auch eine Anlaufstelle außerhalb des Sports sei mittlerweile eingerichtet. Doch wie auf dadurch bekanntwerdende Fälle reagiert werde, obliege nach wie vor den Verbänden, sagt Sportsoziologin Rulofs. "Hier ist sozusagen noch eine Sollbruchstelle. Wir brauchen Prozesse, die in dem Fall, wo eine Meldung gemacht wird, dann auch dafür sorgen, dass diese Meldung bis zum Schluss weiterverfolgt und aufgeklärt wird. Und dann auch sozusagen mit so einer Art Schiedsspruch entschieden wird, was zu tun ist. Da sind wir noch nicht." 

Auf die Frage, ob sie in ihrem Sport Sexismus erlebten, antworteten 141 der Frauen mit "ja". Auch hier meldeten viele Sportlerinnen die Erfahrung nicht (74, keine Antwort: 21): "Es ist zu normal, Frauen als emotional und schwach abzustempeln; sich dagegen aufzulehnen, würde nur zu noch mehr Widerstand führen". "Von mir als 'normal', 'üblich', 'so ist das halt' hingenommen", "Ich weiß nicht, an wen ich mich da wenden sollte", "Kein absichtlich sexistisches Verhalten. Damals noch eine junge Athletin gewesen, die ihren Trainer nicht kritisiert/gemeldet hätte. Prinzipiell hatte ich auch große Sympathie für meinen Trainer, auch wenn er sich vereinzelt nicht korrekt verhalten hat", "Aus Scham. Und weil der Belästigende Sponsor und Krösus ist", "Weil der Verband zu 90% nur aus Männern besteht… und man möchte durch solche Meldungen auch nicht benachteiligt werden", "Das Gefühl, dass es dazugehört, Kommentare über (weibliche) Körper normal sind". 

Langfristige Auswirkungen auf Privatleben 

Auf die bei dieser Umfrage erstmals gestellte Frage an die Spitzensportlerinnen, ob sich mögliche negative Erfahrungen im Umgang mit ihr als Sportlerin ihrem Gefühl nach langfristig auf ihr Privatleben auswirken könnten, antwortete mehr als jede fünfte Teilnehmerin (67) mit ja (nein: 90, weiß nicht: 122, keine Antwort; 21). In den Textantworten berichten zwei Teilnehmerinnen von positiven Eigenschaften, die sie für sich auch aus negativen Erfahrungen mitnähmen.  

Andere schrieben: "Ständiger Psychischer Leistungsdruck führt zu dem Gefühl 'nie gut genug/ perfekt zu sein' ", "Gefühl von fehlendem Selbstbewusstsein, kein Spaß mehr am Sport, psychischer Druck", "Geringes Selbstwertgefühl, übertriebener Fokus auf physische Erscheinung dadurch, dass der Körper von anderen immer ungetragen kommentiert wird (Du siehst fit aus, du hast abgenommen etc)", "Essstörung", "Mangelndes Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit, fehlendes gesamtgesellschaftliches Vertrauen". 

"Das Bild gegenüber Männern im Allgemeinen ändert sich zwangsläufig. Man wird misstrauischer, nicht mehr so unvoreingenommen und hoffnungsfroh", "Das Gefühl, dass sich männliche Trainer alles erlauben können, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen, bleibt. Opfern wird nicht geglaubt. Das Gefühl von Wertlosigkeit, hohe Ansprüche an mich selbst, der Glaube, nie genug zu sein, überträgt sich auch auf mein Privatleben", "Das anfassen eines Trainers vergisst man nie", "Vermindertes Selbstbewusstsein", "Eigenes Körperbild -> Körper = funktionieren", "Nicht mehr offen im Umgang mit neuen Personen", "Entwicklung psychischer Probleme". "Allgemein fühle mich oft auf ein Objekt reduziert", "Erlebnisse sexueller Grenzüberschreitungen/Gewalt (?) als Teenagerin, von in meinem Fall sogar Trainerin, haben natürlich langfristig tiefgreifende Auswirkungen und Ängste erzeugt", "Wir verbringen 80% unserer Zeit in der Halle mit den gleichen Personen - das hat einen starken Einfluss auf das Leben". 

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Erstmals publiziert am
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Autor/in
Judith Brosel
Kira Rutkowski
Patricia Preis
Julia Metzner
Moderatorin Julia Metzner
Laura Kistl