2. Bundesliga

"Leute gehen mit einem Lachen nach Hause" - FCK nach Heimsieg erleichtert

Nach drei Niederlagen in Folge hat der 1. FC Kaiserslautern sein letztes Heimspiel der Saison gewonnen. Schon vor dem Anpfiff wurde es emotional.

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Stand

Von Autor/in Johannes Holbein

Die Fans des 1. FC Kaiserslautern haben diesen letzten Heimsieg der Saison noch lange nach Abpfiff gefeiert. Das 2:0 (2:0) auf dem Betzenberg gegen Arminia Bielefeld sorgte nicht nur bei ihnen, sondern auch bei Trainer Torsten Lieberknecht für Erleichterung. "Das war kein Spiel, in das man mit viel Leichtigkeit reingeht. Deswegen war es umso wichtiger, das wir das gezeigt haben, was wir gefordert haben. Wir wollten das, was zurecht auf uns eingeprasselt ist, widerlegen."

Ritter und Asta erlösen den FCK

Drei Spiele in Folge hatten die Roten Teufel zuvor verloren und dabei kein Tor erzielt. Die Mannschaft wirkte, als würde sie der Sommerpause entgegentaumeln. Die Unzufriedenheit bei den Anhängern wuchs. Umso wichtiger für den FCK, dass er durch die Treffer von Marlon Ritter (15. Minute, Foulelfmeter) und Simon Asta (29.) dieser Negativserie ein Ende setzen konnte. Mit dem Sieg sprang das Team von Lieberknecht mit 49 Zählern auf Rang sechs. "Es ist gut, dass die Leute heute mit einem Lachen nach Hause gehen", sagte Lieberknecht zufrieden.

Emotionale Momente vor dem Anpfiff

Bereits vor dem Anpfiff wurde es emotional: Vor der Westkurve wurden fünf Akteure des FCK verabschiedet, darunter Daniel Hanslik und Kenny Prince Redondo. Beide trugen sechs Jahre lang das Trikot der Lautrer. Als die Partie dann lief, bewiesen die Gastgeber, dass sie ihren Fans nochmal einen gelungenen Auftritt zeigen wollten. Vor allem mit dem Einsatz seiner Mannschaft war Lieberknecht zufrieden. "Jeder Spieler, egal ob es der älteste oder der jüngste war, fühlte sich an die Ehre gepackt."

FCK in Magdeburg: "Geben nochmal alles"

Am Sonntag in einer Woche (17.05., 15:30 Uhr) tritt der FCK zum Saisonfinale in Magdeburg an. Simon Asta, der gegen Bielefeld seinen ersten Treffer für die Roten Teufel erzielte, sagte: "Wir haben wirklich was gutzumachen. Deshalb fahren wir nach Magdeburg und versuchen den nächsten Dreier einzufahren. Wir geben nochmal alles."