Am 02.11.1985 bekam das Stadion auf dem Betzenberg einen neuen Namen: Fritz-Walter-Stadion. 40 Jahre später hat dieser Ort alles erlebt – Titel, Abstiege, Baustellen und ein Sommermärchen. Kaum ein Ort steht so sehr für Fußballgeschichte wie der Betze über Kaiserslautern. Die Bilder zeigen, wie sich das Stadion verändert hat – und warum der Ort trotzdem immer gleich geblieben ist.
FCK: Die Tendenz zeigt nach oben
Das Fritz-Walter-Stadion ist eng verknüpft mit der Geschichte des FCK. Hört man einen Namen, denkt man automatisch auch an den anderen. Aktuell spielen die Roten Teufel in der 2. Liga, die Tendenz zeigt seit einigen Jahren wieder nach oben. Daher ist die Hoffnung bei den Fans groß, dass im Fritz-Walter-Stadion bald auch schon wieder richtig großer Fußball geboten wird.
Verkauf der Namensrechte kein Thema
Dass die Namensrechte am Fritz Walter Stadion, das seit 2003 der Stadt Kaiserslautern gehört, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten noch nicht längst verkauft wurden, hat in erster Linie mit der Bedeutung der Vereinslegende Fritz Walter zu tun. Der Weltmeisterkapitän von 1954 ist mit der Identität des Vereins und seiner Fans eng verbunden, der emotionale Wert wurde bislang immer höher eingestuft als die Mehreinnahmen durch einen Verkauf der Namensrechte. Obwohl die Sponsoren selbst in der zweiten Liga im Schnitt für ein "Stadion- Naming- Right" 1 Million Euro zahlen. Spitzenreiter bei den Einnahmen ist hier der FC Schalke 04, der von einer Brauerei jährlich bis zu 6 Millionen Euro überwiesen bekommt.
Ab 22.11. bei SWR Sport "Rise & Fall of 1. FC Kaiserslautern": ARD-Doku über die bewegte Geschichte des FCK
Der FCK ist der Stolz der Pfalz. Der Fußballverein hat zahlreiche Höhen und Tiefen erlebt. All das erzählt die Doku "Rise & Fall of 1. FC Kaiserslautern", die am 22.11. erscheint.