Fußball | Bundesliga

Konkurrenzkampf auf Links beim SC Freiburg: Christian Günter will "maximal Druck" machen

Der Kapitän des SC Freiburg, Christian Günter, will auch in der kommenden Saison alles geben, damit sein Verein und auch er selbst gemeinsam weitere Erfolge feiern können.

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Stand

Der SC Freiburg will in dieser Saison auch wieder in Europa durchstarten. Trainer Julian Schuster hat auf vielen Positionen die Qual der Wahl. Eine davon könnte seinen langjährigen Führunsgspieler und Kapitän Christian Günter treffen. Der war lange Zeit unumstrittener Teil der Startelf beim Bundesligisten aus dem Breisgau. Zum Ende der Vorsaison war das nicht mehr immer der Fall.

Für den Konkurrenzkampf auf der linken Abwehrseite sieht sich der 32-jährige Schwarzwälder aber gerüstet. "Ich habe Gas gegeben im Urlaub, bin fit und werde mich maximal anbieten", sagte Günter beim Trainingsauftakt des SC gegenüber SWR Sport am Sonntag (06.07.).

Hohe Qualität im Kader

Angesichts der Breite und Qualität im Kader werde es auf allen Positionen "hoffentlich ein Hauen und Stechen geben". Wenn das jeder annehme, "und trotzdem das Team über alles stelle", könne der Sport-Club erneut erfolgreich sein, erklärte Günter.

In der Vorsaison musste er teilweise dem jungen Franzosen Jordy Makengo den Vortritt lassen, jetzt kommt Philipp Treu als weiterer Herausforderer dazu. Dieser kam vom FC St. Pauli zu seinem Ausbildungsverein zurück und kann sowohl auf der rechten als auch auf der linken Außenbahn spielen. 

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Auf eine Kampfansage verzichtet Günter jedoch. "Ich werde es angehen wie jedes andere Jahr davor auch, werde mich anbieten und maximal Druck machen", sagte er. "Die Trainer kennen mich jetzt schon eine Weile und wissen um meine Stärken."

Jeder muss um seinen Platz kämpfen

Die Konkurrenzsituation im Kader ist "knackig", wie Sportvorstand Jochen Saier zugibt. Alle Positionen seien doppelt gut besetzt, "mit engen Entscheidungen für den Trainer". Aber das sei angesichts der vielen Spiele nötig und auch für die Trainingsintensität, sagte der SC-Boss.

Gerade für langjährige und bereits über 30-jährige Stammspieler wie Günter oder auch Nicolas Höfler, Lukas Kübler, Lucas Höler und auch Michael Gregoritsch kann es deshalb schwieriger werden, regelmäßig von Beginn an auf dem Platz zu stehen. "Wir haben aktuell einen großen Kader, aber es wird noch Bewegung drin sein", kündigte Saier an.

Mindestens acht Spiele mehr

Durch die mindestens acht zusätzlichen Spiele in der Europa League gibt es so oder so aber genügend Einsatzchancen und die Möglichkeit für das Trainerteam, bei den Aufstellungen zu rotieren. Das zur vergangenen Saison eingeführte neue Format der internationalen Ligen findet Günter "ganz cool, weil du gegen acht Mannschaften spielst und vier total schöne Auswärtsreisen dabei hast". 

Die Auslosung werde zeigen, "was für Brecher vielleicht dabei sind" als Gegner. "Aber wir werden das mit Freude angehen und haben schon das Ziel, über die Gruppenphase hinauszugehen", gibt sich der SC Kapitän kämpferisch. In der Bundesliga gelte es hingegen "schnellstmöglich, sich die Liga wieder zu verdienen", so der SC-Kapitän.

Erstmals publiziert am
Stand
Onlinefassung
Achim Scheu,
Das Interview führte
Claus-Peter Hufer

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