Der SC Freiburg will im Heimspiel gegen den FC Motherwell am Donnerstag (18:45 Uhr live im SWR) den Einzug in die Ligaphase der Conference League klarmachen. Der Bundesligist ist im Playoff-Duell mit den Schotten favorisiert - erst recht nach dem 3:1-Auswärtssieg im Qualifikations-Hinspiel vor einer Woche.
Matanovic träumt vom Finale
Auch der 5:1-Sieg bei Fortuna Düsseldorf in der ersten DFB-Pokal-Runde am vergangenen Sonntag dürfte den Freiburgern noch mal einen Schub geben. In der Saison 2025/2026 sorgten sie international für Furore und stürmten bis ins Finale der Europa League. Dieses verloren sie dann aber gegen Aston Villa.
Anders als Igor Matanovic, der im Interview mit dem SWR bereits den Traum vom nächsten Final-Einzug geäußert hatte, will sich Trainer Schuster zunächst voll auf Motherwell konzentrieren. Personelle Wechsel seinen zwar möglich, eine große Rotation aber unwahrscheinlich, sagte Schuster auf der Pressekonferenz.
Bewegung um Noah Atubolu
Derweil bahnt sich eine Lösung im Poker um Torhüter Noah Atubolu an. Ein möglicher Wechsel zu Eintracht Frankfurt rückt offenbar näher. Medienberichten zufolge hat der Schlussmann seinen ursprünglich nur noch bis Sommer 2027 laufenden Vertrag in Freiburg verlängert, um sich in diesem Sommer verleihen lassen zu können. Bei einem zum Saisonende auslaufenden Kontrakt wäre das nicht möglich gewesen. Der "Kicker" und auch die "Bild" berichteten darüber.
"Was ich bestätigen kann, ist, dass das ein Modell sein kann für eine zukünftige Lösung", sagte Schuster dazu. "Natürlich kann man sich vorstellen: Je näher der Montag kommt, desto mehr Zug ist dann auch dahinter." Bis zum Ende der Transferphase werde es dann wohl "auch etwas anderes zu bestätigen geben", erklärte der Coach vor der Partie gegen die Schotten.
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Hängepartie nähert sich dem Ende
Atubolu hat seinen Wechselwunsch bei den SC-Bossen schon vor langer Zeit hinterlegt. Zunächst liebäugelte der 24-Jährige mit einem Transfer in die englische Premier League, ein solcher kam aber nicht zustande. Mittlerweile scheint die Eintracht das präferierte Ziel zu sein. Die Frankfurter können auf dem Transfermarkt derzeit allerdings keine allzu großen finanziellen Sprünge machen. Eine Leihe mit anschließender Kaufoption oder Kaufpflicht wäre demnach ein Modell, mit dem vermutlich alle Parteien gut leben könnten.
Vor allem Atubolu, der nach drei Jahren als Nummer eins bei den Freiburger Profis inzwischen durch 12-Millionen-Euro-Einkauf Mio Backhaus von Werder Bremen ersetzt wurde. Und für den sich der Transfersommer zu einer in dieser Form sicher nicht erwarteten Hängepartie entwickelt hat.
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