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Dietmar Hopp über Stadionverbot für Roger Wittmann: "Große Schweinerei"

Dietmar Hopp kritisiert den Klub für den Umgang mit Roger Wittmann. Zu Saisonbeginn hatte die TSG Hoffenheim dem Spielerberater ein Stadionverbot erteilt.

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Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp hat das von der TSG Hoffenheim erlassene Stadionverbot für den Spielerberater Roger Wittmann als "große Schweinerei" bezeichnet. "Ich konnte nichts machen", sagte Hopp zu dem Vorgang im Interview mit Sport1. "Wir sind eng befreundet und ich helfe ihm auch", führte Hopp wenige Tage nach dem 1:3 gegen Eintracht Frankfurt aus und stellte seine Sicht der Dinge klar: "Viele dachten, ich hätte das initiiert– dabei war es genau andersrum."

Wittmann klagt gegen das Stadionverbot

Wittmann war von der TSG Hoffenheim vor Saisonbeginn öffentlichkeitswirksam zur unerwünschten Person erklärt worden, der 65-Jährige setzt sich dagegen nun gerichtlich zur Wehr, wie er am Montag bei Sky ankündigte. Wittmann und Hopp haben seit Jahren ein enges Verhältnis, der TSG-Geschäftsführung war der enorme Einfluss des Beraters zuletzt aber zunehmend ein Dorn im Auge.

Laut eines Berichts des kicker klagt Wittmann wegen des Stadionverbots auf Unterlassung. Am 12. September soll es demnach eine Verhandlung vor dem Landgericht in Heidelberg geben. 

Hopp trifft weiter "wichtige Entscheidungen"

Hopp hatte 2023 die Mehrheit, der der Stimmrechtsanteile an dem Mutterverein abgeben. Mit 85 Jahren ist der Unternehmer aber weiterhin im Hintergrund aktiv. "Eigentlich will ich keine Rolle mehr spielen, aber ich muss, weil es sonst nicht vorwärtsgeht", so Hopp.

Er müsse sich nicht ständig einmischen, da die Strukturen im Verein stimmten. "Nur Geld haben die meisten nicht", sagte er. Hopp beklagte sich zudem über fehlenden Respekt. Es gebe viele, die alles besser wissen würden und das ärgere ihn. Der Kontakt zum Verein sei für ihn wichtig und auch gut. "Ich treffe immer noch wichtige Entscheidungen", betonte Hopp, der sich nicht als Investor, sondern eher als Förderer sieht. 

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Elias Bock

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