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Hoffenheims Grischa Prömel: Heim-Comeback mit Treffer

Vor elf Monaten hatte sich Grischa Prömel das Kreuzband gerissen. Sein Heim-Comeback gegen Eintracht Frankfurt dürfte der TSG Hoffenheim Hoffnung machen.

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Stand

Für Grischa Prömel hat die lange Leidenszeit ein Ende. Im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (1:3) durfte der Mittelfeldspieler der TSG Hoffenheim erstmals seit knapp einem Jahr wieder vor heimischer Kulisse auf dem altbekannten Rasen in der ausverkauften Sinsheimer Arena auflaufen.

Nach rund einer Stunde wurde Prömel am Samstag (30.08.2025) für Umut Tohumcu eingewechselt und genoss seine ersten Ballkontakte regelrecht: "Ein unglaublich schönes Gefühl. Gerade wenn man bedenkt, wie lange ich raus war und wie viel Arbeit ich reinstecken musste. Das sieht man natürlich meistens nicht, wenn man als Spieler dann hier seinen Auftritt macht. Aber die harte Arbeit hat sich wirklich gelohnt, sowohl von mir, als auch von allen drumherum, die mich auch dem Weg zurück unterstützt haben", sagte er nach der Partie im Interview mit SWR Sport.

Prömel trifft für Hoffenheim in der Nachspielzeit

Seit Anfang September 2024 war Prömel wegen eines Kreuzbandrisses ausgefallen, bevor er beim 2:1-Sieg in Leverkusen zu einem Zwei-Minuten-Comeback kam. Eine Woche später durfte er nun gegen die Eintracht deutlich länger ran. Eine halbe Stunde wirkte der 30-Jährige mit, um den Rückstand gegen die Frankfurter möglichst noch aufzuholen.

Doch Frankfurt war spielerisch überlegen und überzeugte mit einer überragenden Effizienz im Abschluss. Zu Beginn der Nachspielzeit stand es 0:3 aus Sicht der Gastgeber, als Leon Avdullahu Prömel zupasste, der aus mittiger Position einfach mal abzog Richtung linkes Eck. Der Ball landete im Tor, nur noch 1:3. Eine Aufholjagd gelang der TSG nicht mehr, auch wenn sich Prömel Momente später sogar noch die Chance aufs 2:3 bot, doch sein Kopfball strich am Tor vorbei.

Grischa Prömel: "Die Bundesliga hat mir gefehlt"

Die Gründe für die Niederlage gegen die Eintracht wusste Prömel nach dem Spiel einzuschätzen: "Solche Spiele werden meistens im Sechzehner entschieden. Und da waren wir sowohl offensiv, als auch defensiv einfach ein Stück weit schlechter als die Frankfurter. Die waren deutlich abgezockter. Daran müssen wir arbeiten."

Bei seiner Gefühlslage hingegen war der Mittelfeldspieler zwiegespalten. Was überwiegt da: Die Freude über die Rückkehr oder der Frust über die Niederlage? "Sehr gute Frage", sagte Prömel: "Da kann ich mich gar nicht festlegen. Natürlich hätten wir gerne das Spiel gewonnen. Trotzdem bin ich natürlich super happy, wieder zurück zu sein bei der Mannschaft."

Hoffenheim

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Stadion SWR1

Prömel war in der vergangenen Saison, als die Kraichgauer lange um den Klassenerhalt zittern mussten, schmerzlich vermisst worden. Nun ist der Routinier zurück: "Die Bundesliga hat mir sehr gefehlt. Es macht unglaublich viel Spaß, in einem vollen Stadion zu spielen."

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Lena Bergmann & Michi Glang