Bundesliga

Trotz Vertrag bei Mainz 05: Nadiem Amiri lässt Zukunft offen

Die Wechsel-Gerüchte rund um Mittelfeldspieler Nadiem Amiri reißen nicht ab. Nach der Mainzer 1:3-Niederlage gegen Union Berlin fiel seine Reaktion auffällig knapp aus.

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Stand

Bei der Frage nach seiner persönlichen Zukunft suchte Fußball-Nationalspieler Nadiem Amiri schnell das Weite. "Bin ich durch?", reagierte der Mittelfeldspieler vom FSV Mainz 05 auf die Frage, ob der türkische Meister Galatasaray Istanbul Interesse an ihm habe. Das Interview nach dem 1:3 gegen den 1. FC Union Berlin beendete er damit quasi in Eigenregie.

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Mainz 05 holt einen wichtigen Punkt bei Borussia Mönchengladbach. Nadiem Amiri sorgt kurz vor Schluss für den verdienten Ausgleich. Noch sind die FSV-Abstiegssorgen nicht verflogen.

Zuvor antwortete er auf die Frage beim Streamingdienst DAZN, ob die Bundesliga-Niederlage das letzte Heimspiel im Trikot der Mainzer gewesen sei: "Wie bitte?". Nachdem ihm dann noch einmal die gleiche Frage gestellte wurde, sagte der Profi: "Ich weiß es nicht". Auf die Frage, ob er eine Tendenz habe, was er wolle, reagierte Amiri mit den Worten: "Das weiß ich auch nicht."

Mainz 05-Sportdirektor Niko Bungert ist "total entspannt"

Amiri dürfte die Gerüchte um einen Wechsel damit selbst angeheizt haben - auch wenn er noch einen Vertrag bis 2028 bei den Mainzern hat. Sportdirektor Niko Bungert zeigte sich gelassen: "Wir haben weder von Nadiem noch von irgendeinem Verein irgendein Signal bekommen, dass da eine Veränderung im Raum stünde. Von daher sind wir total entspannt." Es gebe in jeder Transferphase Spekulationen um Amiri. "Bis jetzt ist er immer noch hier und glücklich. Und ich habe auch nicht den Eindruck, dass er in Mainz unzufrieden ist in irgendeiner Form", erklärte Bungert.

Nadiem Amiri darf auf WM-Teilnahme hoffen

Amiri war im Januar 2024 von Bayer Leverkusen nach Mainz gekommen. Der Mittelfeldstratege entwickelte sich bei den Rheinhessen schnell zum Leistungsträger. In der vergangenen Saison hatte der 29-Jährige großen Anteil daran, dass sich der FSV für die Conference League qualifizieren konnte. 

Auch auf eine Nominierung für die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko im Sommer darf Amiri noch hoffen. Sein letztes Länderspiel bestritt er am 7. September des vergangenen Jahres beim 3:1-Sieg gegen Nordirland in der WM-Qualifikation, als er zum wichtigen 2:1 traf. Zuletzt fehlte Amiri aber zweimal verletzt. Julian Nagelsmann will seinen WM-Kader am 21. Mai bekanntgeben.

Comeback für Mainz-Torwart Robin Zentner: "Hätte mir einen Sieg gewünscht"

Gerade erst zurückgekommen für die Mainzer ist Robin Zentner. Die letzten fünf Monate verbrachte der Torwart verletzungsbedingt neben dem Platz. „Es ist tausendmal nevenaufreibender auf der Tribüne oder der Bank zu sitzen und zuschauen zu müssen, wie die Jungs das machen", sagt der 31-Jährige, der aufgrund einer Adduktorenverletzung seit Ende November letzten Jahres ausgefallen war.

Beim Heimspiel gegen Union Berlin stand Zentner erstmals wieder für die Rheinhessen zwischen den Pfosten. „Ich habe es übertrieben vermisst. Es war eine sehr, sehr lange Zeit. Deutlich länger als geplant und erhofft." Das Heimspiel vor den Fans habe ihm "so viel wieder zurückgegeben", und das trotz der 1:3-Niederlage. "Natürlich wollten wir hier gewinnen und uns und den Fans einen guten Abschluss zu Hause gönnen. Es gab in der Saison bitterere Niederlagen, aber zu Hause zu verlieren, fühlt sich nie gut an. Ich hätte mir für mein erstes Spiel lieber einen Sieg gewünscht", so der Keeper.

Mainz 05 am letzten Spieltag zu Gast in Heidenheim

Eine Woche nach dem sicheren Klassenerhalt sei das Ergebnis allerdings zu verzeihen, findet Robin Zentner: „Den größten Schritt haben wir vergangen Woche gemacht. Das war eine Riesenerleichterung." Beim Saisonfinale am Samstag (ab 15.30 Uhr im Audiostream auf sportschau.de) spielt Mainz dennoch eine Rolle im spannenden Abstiegskampf: Die 05er gastieren in Heidenheim, die noch Chancen auf den Relegationsplatz haben.

Erstmals publiziert am
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Autor/in
SWR

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