Fußball | Bundesliga

"Verwöhnt" und "auf die Fresse gekriegt": SC Freiburg nach Fehlstart ernüchtert

Ein Torverhältnis von 2:7, enttäuschende Leistungen und das Tabellen-Schlusslicht: Der SC Freiburg sieht sich nach der Klatsche in Köln auf dem Boden der Tatsachen angekommen.

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"Wir waren die letzten Jahre verwöhnt", sagte Kapitän Christian Günter nach dem 1:4 beim 1. FC Köln: "Jetzt haben wir zweimal auf die Fresse gekriegt, jetzt müssen wir schauen, dass wir zusammenstehen und da gemeinsam rauskommen."  Bereits am ersten Spieltag hatte der Sport-Club Zuhause gegen Augsburg verloren.

Erschreckender Auftritt beim 1. FC Köln

An den "ganz einfachen Dinge" und der "Leidenschaft" müsse in der Länderspielpause gearbeitet werden, sagte Günter. Zu erschreckend war der Auftritt in der Dom-Stadt. Für die FC-Tore sorgten Jakub Kaminski (35. Minute), Marius Bülter (47.), Jan Thielmann (57.) und Joker Said El Mala (81.). Für Freiburg traf Maximilian Eggestein (84.). 

Freiburg, Köln

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Zu viele Gegentore

Dem Europa-League-Teilnehmer fehlten vor allem die "Basics", monierte auch Abwehrchef Matthias Ginter. Mit sieben Gegentoren aus zwei Spielen sei der Auftrag für die kommenden Wochen klar, sagte zudem Coach: Julian Schuster: "Die Grundlage, um Spiele in der Bundesliga für sich entscheiden zu können, ist die Defensive", analysierte der kürzlich zum Trainer des Jahres ausgezeichnete Schuster: "Das hat uns ausgezeichnet und hat uns auch erfolgreich gemacht."

In zwei Wochen wird die Defensive dann vom VfB Stuttgart auf die Probe gestellt. Der DFB-Pokalsieger kommt zum baden-württembergischen Duell nach Freiburg (Samstag, 13.09., 15:30 Uhr).

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Johann Schicklinski

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