Crunch Time in der Europa League: Zum Abschluss der Ligaphase finden am 29. Januar alle Spiele gleichzeitig ab 21 Uhr statt. Während Fans des SC Freiburg recht entspannt die Partie gegen Lille verfolgen können, werden die schwäbischen Fans wohl öfter Liveticker und Echtzeit-Tabelle verfolgen.
Zur Erinnerung: In der Ligaphase der Europa League spielen 36 Klubs in einem Klassement. Die ersten acht Vereine kommen direkt ins Achtelfinale. Die Mannschaften zwischen Platz 9 und 24 erreichen die Playoffs.
SC Freiburg so gut wie sicher unter den besten Acht
Mit 17 Punkten nach sieben Spielen hat das Team von Julian Schuster eine gute Ausgangslage für das direkte Erreichen des Achtelfinales. Bei einem Sieg oder Unentschieden sind die Freiburger sicher unter den Top acht in der Tabelle und damit direkt in der Runde der besten 16. Selbst bei einer Niederlage sind die noch ungeschlagenen Freiburger sehr wahrscheinlich direkt weiter. Nur wenn Porto, Budapest und Sevilla gewinnen und Freiburg am Ende eine schlechtere Tordifferenz als Porto und Budapest aufweist, könnten die Badener noch aus den ersten acht Plätzen rutschen.
Für Stuttgart muss sehr viel zusammenkommen
Trotz der 0:2-Niederlage gegen AS Rom vergangene Woche hat der VfB Stuttgart am achten Spieltag noch rechnerische Chancen, unter die ersten acht Plätze und somit direkt ins Achtelfinale zu kommen. Allerdings ist das wahrscheinlichste Szenario, dass der Traditionsklub in die Playoffs muss.
Nach Niederlage gegen Rom VfB Stuttgart droht Playoff-Stress in der Europa League
Chancenwucher statt Torjubel: Der VfB Stuttgart hat in Rom wahrscheinlich die direkte Achtelfinal-Qualifikation in der Europa League verspielt, was Folgen für den Terminplan hat.
Die Ausgangslage für den VfB
Die Stuttgarter stehen vor dem achten und letzten Spieltag mit zwölf Punkten auf Platz 13. Um eine rechnerische Chance auf eine Top-Acht-Platzierung zu haben, müssen die Schwaben auf jeden Fall gegen Bern gewinnen. Durch einen Sieg könnte der VfB theoretisch noch sieben Teams, die aktuell über ihm stehen überholen, aber nur, wenn diese Mannschaften nicht gewinnen.
Außerdem gibt es mit dem FC Bologna und Celta Vigo zwei Teams, die aktuell nur wegen des schlechteren Torverhältnisses hinter Stuttgart stehen und bei einem jeweils hohen Sieg den VfB sogar überholen könnten. Das Gleiche gilt für PAOK Saloniki. Die Griechen haben wie die Stuttgarter zwölf Punkte und zudem das identische Torverhältnis. Erschwerend kommt dazu, dass es fast keine direkten Duelle der Klubs gibt, die der VfB rechnerisch noch überholen könnte. Lediglich Roter Stern Belgrad und Celta Vigo könnten sich gegenseitig Punkte wegnehmen.
So laufen die Playoffs ab
Wenn es zu keinem Fußballwunder kommt, muss das Team von Sebastian Hoeneß in die Playoffs der Europa League. Diese finden am 19. (Hinspiele) und 26. Frebruar (Rückspiele) statt. Die Auslosung der K.o.-Runde ist am Freitag, 30. Januar, in Nyon. Im Lostopf befinden sich dann die Mannschaften, die die Ligaphase auf den Plätzen 9 bis 24 abgeschlossen haben.
Die Teams bilden anhand ihrer Platzierungen am Ende der Ligaphase vier gesetzte Paare (Vereine auf den Plätzen 9 bis 16) und vier nicht gesetzte Paare (Plätze 17 bis 24). Die Klubs jeder gesetzten Paarung werden in die K.-o.-Runde gelost, wo sie gegen die Klubs jeder ungesetzten Paarung antreten. Dabei werden die oberen Plätze gegen die untersten Plätze gelost. Zum Beispiel Klub neun oder zehn gegen Klubs 23 oder 24. Die Auslosung für das Achtelfinale der Europa League findet dann am 27. Februar statt.