Bundesliga

"Ultimative Herausforderung": TSG Hoffenheim empfängt den FC Bayern München

Mit viel Selbstvertrauen geht die TSG 1899 Hoffenheim in das Duell mit dem Rekordmeister Bayern München. Das Team von Trainer Christian Ilzer rechnet sich durchaus Chancen aus.

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Heimfluch hin oder her: Dem FC Bayern München will die TSG Hoffenheim die erste Saisonniederlage beibringen. "Man braucht einen ganz besonderen Tag. Aber den besonderen Tag kann man einleiten, wenn man wirklich bereit dafür ist. Es ist eine ultimative Herausforderung gegen den Liga-Krösus", sagte Hoffenheims Coach Christian Ilzer vor der Bundesliga-Partie am Samstag (15:30 Uhr, live in SWR1 Stadion).

Er weiß aus Erfahrung, wie schwer es werden wird, die beste Mannschaft Deutschlands bezwingen zu können. Um gegen sie etwas mitzunehmen, brauche es einen guten Spielverlauf, um ein Momentum zu bekommen. "Man muss auch im Kopf bereit sein, muss einen klaren Plan haben, sehr konkret und entschlossen sein", sagte der Österreicher. Der Saisonauftakt sollte den Kraichgauern Selbstvertrauen gegeben haben, aus drei Spielen holte die TSG zwei Siege.

Hohe Niederlagen der Vorsaison abgehakt

An einem klaren Plan für das Duell mit dem FC Bayern hat er mit seinem Trainerteam in den vergangenen Tagen getüftelt. In die Karten bezüglich Personal und Spielidee ließ er sich natürlich nicht blicken. "Man versucht immer, Details anzupassen. Details so auszurichten, dass es uns den ein oder anderen Vorteil im Spiel bringen könnte. Aber die Erfahrung zeigt, dass man mit der Herangehensweise arbeiten soll, die auch das eigene Spiel auszeichnet", sagte er. 

In der vergangenen Saison erlebte Ilzer mit Hoffenheim jeweils zwei herbe Niederlagen gegen den Rekordmeister. Im Januar hieß es 0:5, im Mai daheim 0:4. "Hinter letzte Saison haben wir einen dicken Schlussstrich gezogen. Wir müssen eine Spitzenleistung abrufen, die wird auch dringend nötig sein. Man startet mit einem Punkt und hat die Chance, noch zwei weitere hinzuzugewinnen. Das muss unser Zugang sein", sagte der 47-Jährige, der sich auf ein Wiedersehen mit dem im Sommer nach München gewechselten Tom Bischof freut.