Hoffenheim gegen Bremen im Duell um Platz 3

Premiere von TSG-Trainerin Eva-Maria Virsinger endet mit Unentschieden

Am 16. Bundesliga-Spieltag haben die Fußballerinnen der TSG Hoffenheim gegen Werder Bremen Remis gespielt und beim Debüt ihrer neuen Trainerin Eva-Maria Virsinger einen Heimerfolg verpasst.

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Stand

Von Autor/in Sophie Salmen

Im ersten Pflichtspiel im Jahr 2026 trennten sich die Kraichgauerinnen vom SV Werder Bremen 0:0. Durch das Remis bei der Premiere von Eva-Maria Virsinger als Cheftrainerin an der Seitenlinie verpassten es die Hoffenheimerinnen in der Tabelle am Gegner aus Bremen vorbeizuziehen und auf einen Champions-League-Qualifikationsplatz zu springen.

Bremer Lattentreffer eröffnet das Spiel

Die Partie begann gleich mit einem Ausrufezeichen: Es waren noch keine zwei Minuten gespielt, da hatten die Bremerinnen die erste Großchance. Nach einer flach ausgespielten Ecke zog SVW-Kapitänin Lina Hausicke zentral stehend ab, setzte den Ball jedoch an die Unterkante der Latte, von wo er vor die Torlinie und zurück in den Strafraum prallte. Glück für die noch unsortierte Hoffenheimer Hintermannschaft.

Aber was nach einem verheißungsvollen Start in eine flotte Bundesliga-Partie aussah, setzte sich im Anschluss nicht fort. Beide Teams trugen den Ball zwar immer wieder gefällig durchs Mittelfeld, verpassten es aber, gefährliche Torchancen zu kreieren. Die nächste gute Gelegenheit hatte Werder-Offensivspielerin Maja Sternad nach einer halben Stunde. Ihren Schuss aufs kurze Eck wehrte TSG-Torhüterin Laura Dick jedoch noch zur Seite ab.

Eva-Maria Virsinger (neue Trainerin bei der TSG Hoffenheim) gibt Anweisungen an der Seitenlinie
Seit Anfang Januar ist Eva-Maria Virsinger Cheftrainerin der Fußballerinnen der TSG Hoffenheim. Gegen Werder Bremen gab sie ihr Debüt in der Bundesliga IMAGO / foto2press

Luftloch statt Führung: Ampoorter verpasst vor der Pause

Auf der Gegenseite dauerte es bis zur 36. Minute, bis die Gastgeberinnen eine erste wirkliche Chance hatten. Valesca Ampoorter setzte eine gut getimte Hereingabe von Jill Janssens am kurzen Pfosten jedoch knapp neben das Tor. Kurz vor der Pause hätte die TSG dann aber in Führung gehen müssen: Selina Cerci flankte den Ball von der rechten Seite in den Fünf-Meter-Raum auf Ampoorter. Werder-Keeperin Mariella El Sherif war schon geschlagen, sodass die TSG-Stürmerin nur noch ins leere Tor hätte einschieben müssen. Auf dem holprigen Rasen versprang der Belgierin jedoch der Ball, sodass es statt mit einer 1:0-Führung mit einem 0:0 in die Pause ging.

Ampoorter nur an den Pfosten

Aus der Halbzeitpause kamen beide Mannschaften ohne personelle Änderungen, aber mit zunächst leichten Vorteilen für die Bremerinnen, die diese jedoch nicht in Tore ummünzen konnten. Den Gastgeberinnen gelang lange Zeit gar nichts - bis zur 68. Minute, in der wieder Ampoorter die TSG-Führung auf dem Fuß hatte. Erneut von Cerci freigespielt hätte sich die Belgierin die Ecke eigentlich aussuchen können, setzte den Ball jedoch stattdessen an den linken Innenpfosten. Das hätte der Lucky-Punch in dieser ansonsten ausgeglichenen Partie sein können.

In den letzten 20 Minuten gelang beiden Mannschaften nämlich kein wirklicher Offensiv-Impuls mehr, sie neutralisierten sich zunehmend an der Mittellinie. Und so endete das Duell um den dritten Platz mit einem torlosen Unentschieden, das keinem der beiden Teams tabellarisch weiterhilft.

Hoffenheim im Nachholspiel gegen Frankfurt

Unter der Woche muss die TSG direkt wieder ran. Am Mittwoch (04.02., 18 Uhr) reisen die Kraichgauerinnen zu Eintracht Frankfurt, um das witterungsbedingt ausgefallene Spiel vom 15. Spieltag nachzuholen. Für Bremen geht es am kommenden Samstag (07.02., 12 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den Tabellenzweiten VfL Wolfsburg weiter.