Mit viel Geduld hat sich Grischa Prömel nach seiner Verletzung im September letzten Jahres wieder zurückgekämpft. Nach langer Reha kann er seit diesem Sommer wieder voll traineren. "Wenn man so lange raus ist, dann ist man wirklich über jede Einheit froh, die man mit der Mannschaft auf dem Platz steht", sagte Prömel zur Saisoneröffnung.
Sein erstes Heimspiel in der Bundesliga bestritt der 30-Jährige nach der Verletzung gegen Eintracht Frankfurt, als er in der 2. Halbzeit eingewechselt wurde. In diesem Spiel gelang Prömel direkt ein Treffer. "Ein unglaublich schönes Gefühl. Gerade wenn man bedenkt, wie lange ich raus war und wie viel Arbeit ich reinstecken musste", sagte er nach der Partie im Interview mit SWR Sport.
Danach blieb Prömel trotz guter Leistung weiter Einwechselspieler und kam zuletzt siebenmal von der Bank in die Partie. So war es auch am vergangenen Wochenende im Spiel gegen St. Pauli. Prömel wurde eingewechselt und traf. Mittlerweile ist Grischa Prömel bei 100 Prozent Fitness und wieder in Form. Deswegen haben sich die Ansprüche des Mittelfeldspielers verändert. Er sei fit und wünsche sich von Anfang aufzulaufen.
TSG-Trainer Ilzer spricht über Kieselsteine und zitiert Heidensheims Schmidt
Ob er die Chance gegen den 1. FC Heidennheim bekommt, von Beginn an zu spielen, entscheidet Hoffenheims Trainer Christian Ilzer. Der Coach hielt sich bei der Pressekonferenz vor dem Spiel noch bedeckt. Solche Themen seien laut ihm "Kieselsteine". "Mein Fokus liegt auf der Gesamtleistung des Teams. Das wird nämlich entscheidend sein".
Auf die Nachfrage, wie die Chancen für Prömels mögliches Startelf-Debüt stehen würden, zitierte er Heidenheims Trainer Frank Schmidt. "Ich habe vorhin zufällig die Pressekonferenz von Frank Schmidt angehört. Deswegen antworte ich mit der gleichen Antwort, dass grundsätzlich jeder Spieler startelfbereit ist".
Dass Ilzer in der Offensive etwas umstellen wird, ist nach dem 3:0-Sieg gegen St. Pauli eher unwahrscheinlich. Bis auf Arthur Chaves sind alle Spieler fit und können spielen. Es bleibt zu vermuten, dass der Trainer in der Offensive nichts verändern wird und Prömel sich wieder von der Bank beweisen muss.