Der 1. FC Kaiserslautern hat eine durchwachsene Saison gespielt. Torwart Julian Krahl resümiert: "Höhen und Tiefen waren dabei - leider ein bisschen zu viele Tiefen, wenn man ehrlich ist."
Von den letzten vier Partien verloren die roten Teufel drei - und schossen in keiner davon selbst ein Tor. Lediglich das letzte Heimspiel der Saison, vergangene Woche gegen Arminia Bielefeld, gewann der FCK mit 2:0.
FCK erwartet hitzige Atmosphäre
Am Sonntag steht dann das letzte Spiel dieser durchwachsenen Saison an, auswärts in Magdeburg. Der Blick auf die Tabelle zeigt: Weder nach oben, noch nach unten geht es für den FCK um etwas. Der Klassenerhalt steht schon lange fest, der verpasste Kampf um die Aufstiegsplätze allerdings auch.
Ein langweiliges Spiel um den "goldenen Blumentopf" erwartet Krahl trotzdem nicht, denn: Für die Gegner aus Magdeburg besteht zumindest rechnerisch noch das Risiko, auf den 16. Platz abzurutschen. Dementsprechend darf man von Magdeburger Seite volle Intensität und ein aufgeheiztes Stadion erwarten - zum Glück, findet auch Krahl.
Die Roten Teufel haben gegen Magdeburg noch etwas gutzumachen, das Hinspiel am Betzenberg ging mit 2:3 verloren. Einfach wird das aber nicht, stellte Kapitän Marlon Ritter klar: "Eine Mannschaft, die richtig gut Fußball spielen kann und auf jeder Position individuelle Qualität hat."
FCK hat Platz sechs noch im Visier
Doch auch für die Mannschaft vom Betzenberg geht es zumindest noch um etwas: Zu Beginn der Saison wurde als Minimalziel Tabellenplatz sechs ausgerufen. Gewinnt der Club am Sonntag, könnte - sollte Hertha BSC nicht gewinnen - dieses Ziel noch erreicht werden.
Dann hätte der FCK zum Saisonabschluss erneut einen, wenn auch "kleinen", Schritt nach vorne gemacht, so Krahl. Ob diese von Höhen und Tiefen geprägte Saison des 1. FC Kaiserslautern einen versöhnlichen Abschluss findet wird sich dann am Sonntag ab 15:30 Uhr zeigen.