Europa League

Europa-League-Achtelfinale gegen den VfB Stuttgart: Wer ist eigentlich der FC Porto?

Noch nie hat der VfB gegen den portugiesischen Topclub gespielt. Jetzt kommt der FC Porto mit breiter Brust nach Stuttgart. Was zeichnet die Portugiesen aus?

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Von Autor/in Mika Fetzer

Der FC Porto gehört zu den mitgliederstärksten Sportvereinen der Welt. Wie gut das Team aus der Hafenstadt im Norden Portugals wirklich ist, zeigt ein Blick in die Vereinshistorie. Mit 30 Liga Titeln zählt der Achtelfinalgegner des VfB Stuttgart in der Europa League (Hinspiel am Donnerstag, 12. März, ab 18:45 Uhr im Audiostream) zu den erfolgreichsten Vereinen des Landes. Und auch diese Saison steht der Club mit nur einer Niederlage und zehn Gegentoren in 25 Spielen auf Platz eins der Tabelle.

Die international erfolgreichste Phase der Geschichte allerdings hatte der FC Porto zu Beginn der 2000er Jahre unter José Mourinho. Mit dem Star-Coach konnte man im Jahr 2003 zuerst die Europa League und in der darauffolgenden Saison sensationell die Champions League gewinnen. Ein weiterer Europa-League-Titel folgte 2011 unter Trainer André Villas-Boas.

Vor dem Hinspiel

Der FC Porto ist mit dem drittwertvollsten Kader einer der stärksten Clubs der laufenden Europa-League-Saison. Die Gruppenphase beendete die Mannschaft von Trainer Francesco Farioli mit nur einer Niederlage auf Platz fünf und war damit direkt für das Achtelfinale qualifiziert. Spielerisch zeichnen sich die Portugiesen dieses Jahr besonders durch ihre stabile Defensive und ihren kontrollierten Ballbesitzfußball aus.

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Im Gegensatz zum VfB Stuttgart, der zum ersten Mal seit Mitte Februar unter der Woche spielfrei hatte, kommt der FC Porto allerdings aus einer anstrengenden Woche: Am vergangenen Dienstag verlor das Team im Pokal gegen Sporting Lissabon und am Sonntag spielte die Mannschaft von Trainer Farioli 2:2 Unentschieden gegen den direkten Meisterschaftskonkurrenten Benfica Lissabon. Da sich der Club aktuell noch mitten im Meisterschaftskampf befindet und sich nur der Meister der portugiesischen Liga direkt für die Champions League qualifiziert, musste Trainer Farioli am Wochenende seine beste Elf aufbieten.

Die Stars

Ein Wermutstropfen für den portugiesischen Club ist der Ausfall von Top Talent Samu Aghehowa. Der 21-jährige Stürmer fällt aufgrund eines Kreuzbandrisses bis voraussichtlich Oktober aus. Der gebürtige Spanier ist nicht nur Portos wertvollster Spieler, sondern mit drei Toren in der laufenden Europa-League-Saison und 13 Treffern in der Liga auch der beste Torschütze des Teams. Ausgleichen muss diesen Verlust unter anderem das 18-jährige Eigengewächs Rodrigo Mora.

Youngster Rodrigo Mora trifft auch in der Europa League
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Der Offensive Mittelfeldspieler teilt sich mit drei Scorern im laufenden Wettbewerb den ersten Platz in der teaminternen Rangliste und ist mit knapp 40 Millionen Euro Marktwert der zweitteuerste Spieler im Kader der Portugiesen. Besondere Markenzeichen des Ausnahmetalents sind seine explosiven Dribblings und die Fähigkeit, auch auf engem Raum immer wieder gefährliche Abschlusssituationen zu kreieren.

Dass Coach Farioli allerdings trotz des talentgespickten Kaders weniger auf einzelne Stars als auf ein funktionierendes Teamgefüge setzt, zeigen die sieben verschiedenen Torschützen bei 13 Toren in der bisherigen Europa-League-Saison deutlich.

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Mika Fetzer