Vor fast 10.000 Zuschauern

Basketball-Bundesliga: Aufsteiger Trier schafft die Sensation bei ALBA Berlin

Die Gladiators Trier haben auch ihr zweites Spiel in der Basketball-Bundesliga gewonnen. Sie besiegten ALBA Berlin mit 97:92. Die mehr als 100 mitgereisten Fans waren aus dem Häuschen.

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Von Autor/in Ludger Peters

Das war unfassbar. Es war gigantisch.

Marian Kockler schaut noch Minuten nach dem Spiel auf die Anzeigetafel. 97:92 für die Gladiators Trier steht dort. "Das ist unfassbar. Es war gigantisch", sagt der Fanclub-Vorsitzende. Er und die anderen Trierer Fans feierten die Mannschaft noch lange nach dem Spiel.

Aufsteiger Gladiators Trier gewinnt in der Basketball-Bundesliga bei sensationell bei ALBA Berlin
Mehr als 100 Gladiators-Fans unter 10.000 Berlinern. Die weite Reise von der Mosel an die Spree hat sich gelohnt.

Der Aufstieg war schon der Hammer. Aber in Berlin vor 10.000 Zuschauern zu gewinnen. Ich bin sprachlos.

Über 700 Kilometer mussten die Fans der Gladiators zurückgelegen. Max Theis vom Fanclub Fastbreak war schon um 6:30 Uhr im Auto unterwegs. Fazit: Berlin ist eine Reise wert. "Der Aufstieg war schon der Hammer. Aber in Berlin vor 10.000 Zuschauern zu gewinnen. Ich bin sprachlos."

Aufsteiger Gladiators Trier gewinnnt in der Basketball-Bundesliga bei ALBA Berlin
Er war nicht zu stoppen. Gladiator Jordan Roland war Topscorer bei Trier mit 24 Punkten.

Das erste Viertel ging mit 35:23 an ALBA Berlin. Doch danach kämpfte sich Trier langsam aber sicher heran. Vor dem letzten Viertel lagen die Gladiators nur noch mit fünf Punkten zurück.

Wir gewinnen solche Spiele noch, weil wir immer an uns glauben.

Topscorer Jordan Roland bringt Trier sechs Minuten vor dem Ende auf drei Punkte heran. Am Ende kam er auf 24 Zähler. Behnam Yachchali besorgte kurz danach den Ausgleich und die erste Führung für die Gladiators. "Wir gewinnen solche Spiele noch, weil wir immer an uns glauben", sagte Jordan Roland im DYN-Fernsehinterview.

Aufsteiger Gladiators Trier gewinnnt in der Basketball-Bundesliga bei ALBA Berlin
Marco Hollersbacher und Behnam Yackchali hält bei der Schlussirene nichts mehr auf der Bank.

Lange Rückreise vor Sonntagsspiel gegen Bamberg

Viele der mitgereisten Fans übernachten in Berlin und feiern den Sieg und den dritten Tabellenplatz der Gladiators in der Basketball-Bundesliga. Die Mannschaft fuhr noch am Abend zurück nach Trier. Am Sonntag ist bereits das nächste Spiel. Dann kommt Bamberg in die Trier-Arena. Keine Zeit zum Feiern.

Bier gibt es keins im Bus. Eher ein paar Proteinshakes.

Kapitän Maik Zirbes wird das Team auf dem Weg durch die Nacht bei Laune halten, verriet Marco Hollersbacher vor der Abfahrt. "Der Maik macht die Musik im Bus. Der weiß was er auflegen muss. Das wird sehr lustig. Bier gibt es aber nicht. Eher ein paar Proteinshakes."

Sprungball zum Spiel gegen Bamberg ist am Sonntag um 15 Uhr. Die Halle ist fast ausverkauft. Am Freitagabend gab es noch letzte Tickets.

Trier/Berlin

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