Unsere Familien werden in der Halle sein. Pure Vorfreude. Das ist was ganz besonderes.
Für Nolan Adekunle und Evans Rapieque ist die Auswärtspartie der Gladiators in Berlin mehr als ein Basketball-Bundesligaspiel, das man gerne gewinnen möchte. "Das ist pure Vorfreude jetzt vor dem Spiel. Bei ALBA sind Jungs dabei, mit denen haben wir in der Jugend gespielt. Unsere Familien werden in der Halle sein. Das ist was ganz besonderes." Beide stammen aus Berlin und haben jahrelang in den ALBA-Jugendmannschaften gespielt.
Das Bundesligaspiel des Aufsteigers aus Trier gegen den elfmaligen Deutschen Meister ALBA Berlin (03.10. 18:00 Uhr, Uber Arena Berlin) ist für die beiden auch ein Zusammentreffen mit alten Mannschaftskameraden. Und es spült viele Erinnerungen an die Kindheit und Jugend wieder ins Gedächtnis.
Wir waren in ganz Europa auf Basketballturnieren. Da haben wir auch viel über uns selbst gelernt.
Erinnerungen an einen Verein, der ihnen in der Jugend viel ermöglicht habe, sagen beide. "Wir waren in ganz Europa auf Basketballturnieren. Da haben wir viel Kultur mitbekommen, aber auch viel über uns gelernt als Menschen. Wir waren ja immer als Mannschaft tagelang zusammen."
Trierer Basketball-Fans fahren nach Berlin
Auch für die Fans der Trierer Basketballer ist das Spiel beim elfmaligen Deutschen Meister in der Hauptstadt ein Highlight. Über 100 Gladiators-Anhänger wollen dabei sein. Der Hype beim Aufsteiger nach dem Sieg im ersten Ligaspiel ist riesig. Und das verlängerte Wochenende macht die Reise nach Berlin etwas einfacher.
Am nächsten Tag geht es zurück nach Trier. Denn bereits am Sonntag folgt das Heimspiel gegen Bamberg. "Wir wollen Samstagabend wieder in Trier sein. Am Sonntagmittag müssen wir in der Arena den Stand unseres Fanclubs aufbauen", sagt Marian Kockler vom Fanclub Fastbreak.
Wie sind die Chancen für Triers Basketballer?
Trainer Jacques Schneiders Ziel ist es, in Berlin mitzuhalten: "Wir müssen so lange wie möglich dagegenhalten, um uns im letzten Spielabschnitt in die Position zu bringen, das Spiel zu gewinnen." Für Berlin ist es das erste Saisonspiel. Die Gladiators haben bereits die erste Partie hinter sich und sind als Aufsteiger mit einem Sieg in die Basketball-Bundesliga gestartet. Das bringt Selbstbewusstsein.
"Ein Spiel geht bei 0:0 los. Und das ist Sport, da gibt es immer einen Gewinner. Und das sind dann am Ende hoffentlich wir", sagt Evans Rapieque. "Wir werden jedenfalls alles geben", verspricht sein Jugendfreund Nolan Adekunle, bevor es in den Teambus in die alte Heimat nach Berlin geht.