Crunchtime in der Basketball-Bundesliga

Play-Offs und Play-Ins: So geht's für Ulm, Trier und Ludwigsburg weiter

Die Hauptrunde in der Basketball-Bundesliga ist passé, jetzt wird es ernst im Kampf um die Deutsche Meisterschaft. Ein Überblick über die Ausgangslage der Südwestklubs.

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Von Autor/in David Luding

Als einziger Klub aus dem Südwesten steht ratiopharm Ulm schon sicher in den Play-Offs. Der Meister von 2023 beendete die BBL-Hauptrunde als Tabellensechster und trifft im Playoff-Viertelfinale auf die Baskets Bamberg, die nach der regulären Saison auf Rang drei stehen. Gespielt wird im "Best of Five"-Format. Heißt: Wer zuerst drei Spiele gewinnt, zieht ins Halbfinale ein.

Spiel eins und zwei finden am Samstag (18:30 Uhr) beziehungsweise Montag (20:30 Uhr) in Bamberg statt. In Spiel drei (noch nicht final terminiert) sowie in einem möglichen vierten Spiel hat Ulm Heimrecht. Ein entscheidendes fünftes Spiel wäre wieder in Bamberg.

Brisantes Duell: Ulm trifft auf Meistertrainer Anton Gavel

Das Duell gegen Bamberg könnte brisant, spannend und höchst intensiv werden. Die Franken sind das Überraschungsteam der Liga und haben im Februar den BBL-Pokal gewonnen. Ihr Trainer, Anton Gavel, führte die Ulmer 2023 sensationell zur Deutschen Meisterschaft und wurde erst kürzlich zum Trainer des Jahres gewählt. Sein Nachfolger an der Ulmer Seitenlinie, Ty Harrelson, ist aber dennoch zuversichtlich: "Gemeinsam mit den Fans können wir auch dieses Jahr wieder etwas erreichen." In der vergangenen Saison erreichten die Ulmer das Finale, scheiterten dort aber denkbar knapp am FC Bayern München.

"Wer hätte das gedacht?" - Die Gladiators Trier sind in den Play-Ins

Vor knapp elf Monaten wurden die Gladiators Trier Meister, aber noch in der 2. Liga. Als Aufsteiger beendeten die Rheinland-Pfälzer die Saison auf einem starken achten Platz und haben sich damit für die sogenannten Play-Ins qualifiziert. Damit gerechnet haben die Trierer definitiv nicht: "Wer hätte das gedacht?", schmunzelte Gladiators-Coach Jacques Schneider im Interview mit SWR Sport.

Am Dienstag (20:30 Uhr) spielt Trier auswärts bei Rasta Vechta, dem Siebten der BBL-Abschlusstabelle. Sollten die Gladiators dieses Spiel gewinnen, stehen sie im Play-Off-Viertelfinale und treffen dort ab Sonntag (18:30 Uhr) auf Alba Berlin, den Zweitplatzierten der regulären Saison.

Bei einer Niederlage in Vechta hätte Trier am Donnerstag (18:30 Uhr) noch eine zweite und letzte Chance die Play-Offs zu erreichen. Die Gladiators würden dann den Sieger aus der Play-In-Partie zwischen Rostock und Ludwigsburg in der Arena in Trier empfangen. Der Sieger aus diesem zweiten Play-In-Spiel trifft im Playoff-Viertelfinale auf den FC Bayern München, der die Hauptrunde als Tabellenführer beendete. Spiel eins findet am Sonntagnachmittag (16:30 Uhr) in München statt. Für den Verlierer des zweiten Play-In-Spiels am Donnerstag ist die Saison beendet.

Riesen Ludwigsburg brauchen in den Play-Ins zwei Auswärtssiege

Für Ludwigsburg kann die Spielzeit schon nach dem ersten Play-In-Spiel zu Ende sein. Der Tabellenzehnte der Hauptrunde spielt am Dienstag (18:30 Uhr) beim Tabellenneunten, den Rostock Seawolves. Nur mit einem Sieg würden die Riesen ihre Chance auf die Play-Offs wahren. Die Entscheidung würde, wie weiter oben schon beschrieben, in Vechta oder Trier fallen.

Die Saison der Academics Heidelberg ist hingegen bereits beendet. Die Kurpfälzer stehen seit Donnerstag als Absteiger fest. Nach fünf Jahren in der BBL spielt Heidelberg ab September wieder in der zweitklassigen Pro A.

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David Luding