Es sind noch fünf Sekunden zu spielen am vergangenen Samstagabend. In der Basketball-Bundesliga liefern sich die Baskets Oldenburg und die Gladiators Trier einen packenden Fight. Die Gladiators brauchen einen erfolgreichen Drei-Punkte-Wurf, um auszugleichen. Doch daraus wird nichts. Ein Sieg wäre Gold wert gewesen für den weiteren Verlauf der Saison.
Wir haben noch zwei Spiele und das Ziel ist, beide zu gewinnen.
Mund abwischen und weitermachen, so sieht das Gladiators-Spieler Marten Linssen nach der knappen Niederlage gegen Oldenburg. Diese Woche muss Trier noch gegen Bonn und den Mitteldeutschen BC antreten. "Wir haben noch zwei Spiele und das Ziel ist, beide zu gewinnen."
Denn die Gladiators hoffen darauf, ihre Saison über den 34. und damit letzten Spieltag zu verlängern. Sie wollen in die sogenannten Play-Ins. Dafür muss Trier mindestens Tabellenplatz zehn belegen.
Playoffs in der Basketball-Bundesliga: So läuft die Meisterrunde
In der Basketball-Bundesliga geht das Meisterschaftsrennen - anders als im Fußball - erst nach dem letzten Spieltag so richtig los. In den sogenannten Playoffspielen ermitteln die acht besten Teams den Meister. Die Verlierer scheiden aus, die Sieger kommen eine Runde weiter.
Vorbild ist der US-Sport. Dort spielen im Football, Eishockey, Baseball und eben auch im Basketball die bestplatzierten Teams der Tabelle den Meister aus.
Am Sonntag endet die Hauptrunde in der Basketball-Bundesliga. Die sechs Erstplatzierten sind automatisch in den Playoffs. Zwei weitere Mannschaften können sich noch qualifizieren. Acht Teams spielen dann in einem K.o.-Modus gegeneinander.
BBL-Play-Ins: Der neue Weg in die Playoffs erklärt
In der Saison 2023/24 hat die Basketball-Bundesliga (BBL) die sogenannten Play-Ins eingeführt. In diesen Spielen werden die letzten beiden Teilnehmer an den Playoffs ermittelt. Auch die Gladiators Trier machen sich Hoffnungen auf einen Platz in den Play-Ins.
Gladiators Trier: Alle Szenarien für die Play-Ins im Überblick
Sollten die Gladiators die Ankündigung von Center Marten Linssen wahr machen und die beiden letzten Spiele gewinnen, wäre Trier sicher in den Play-Ins. Mit welchem Tabellenplatz sie in die Spiele gehen, hängt aber von den Ergebnissen der anderen Spiele ab.
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Bei nur einem Sieg aus den beiden Spielen ist Trier auf Schützenhilfe angewiesen. Verliert Trier die zwei letzten Saisonspiele, müssen die Gladiators auf zwei Niederlagen der Mitkonkurrenten Rostock und Oldenburg hoffen.
Theoretisch und sehr unwahrscheinlich kann Trier auch noch Sechster werden und sich damit direkt für die Playoffs qualifizieren. Neben zwei eigenen Siegen müsste jedoch die Konkurrenz aus Ulm, Ludwigsburg und Vechta passende Ergebnisse liefern.