Die Gladiators verschliefen den Start der Partie komplett. Lagen stellenweise mit 16 Punkten zurück. Trier traf schlecht. Weißenfels umso besser und war im Rebound überlegen. Nach der Halbzeit entwickelte sich ein spannender Fight, in dem die Gladiators erst im letzten Viertel erstmals in Führung gingen und am Ende mit 85:78 gewannen.
Halbzeit eins - "geschenkt" schien Gladiators Coach Jacques Schneider seinem Team in der Pause mit auf den Weg gegeben zu haben. Mit einem 35:42 Rückstand gehen die Gladiators in die zweite Hälfte.
Trier trifft jetzt besser und kämpft sich in die Partie. Es entwickelt sich ein packender Fight. Sekunden vor Ende des dritten Viertels dann der Ausgleich und die 5.400 Zuschauer in der ausverkauften Arena Trier sind aus dem Häuschen.
Erste Trierer Führung im Schlussviertel
Beim 64:62 im Schlussviertel liegt Trier erstmals vorne. Dank harter Abwehrarbeit und deutlich besseren Wurfquoten spielen die Gladiators wie ausgewechselt und führen plötzlich mit sieben Punkten. Diese Führung lässt sich das Team nicht mehr nehmen und siegt mit 85:78.
Gladiators Trier in den Play-Ins
Nach der Schlusssirene steht die Halle in Trier Kopf. Die 5.400 Fans feiern minutenlang ihr Team. Denn durch den Sieg schaffen die Gladiators in ihrer ersten Bundesligasaison nach zehn Jahren Zweitklassigkeit auf Anhieb den Sprung in die Play-Ins.
Wer hätte das gedacht?
Als Tabellenachter spielen die Gladiators am kommenden Dienstag in Vechta beim Siebten der BBL-Abschlusstabelle. Der Sieger ist automatisch in den Playoffs, also der Meisterrunde der besten Teams.
Dort wartet dann ab Samstag ALBA Berlin. "Wer hätte es gedacht? Wir haben uns das hart erarbeitet. Die letzten Wochen waren schwierig für uns. Das war nicht gut. Aber wir haben uns als Team raus gekämpft und können stolz sein.", sagte Gladiators Coach Jacques Schneider nach dem Sieg.
Der Verlierer der Partie Vechta gegen Trier bekommt eine zweite Chance und tritt zu Hause am Donnerstag gegen den Verlierer der Partie Rostock gegen Ludwigsburg an. Der Sieger rutscht noch in die Playoffs. In der ersten Runde ist der Gegner dann der amtierende Deutsche Meister Bayern München.